02.09.2012 | Verband | www.leichtathletik.de / aB
Wählen Sie Ihr Ass des Monats August! Alle vier Wochen können Sie auf leichtathletik.de - aus dem Kreis der Athleten und Persönlichkeiten, die sich zuletzt in der Leichtathletik besonders in Szene gesetzt haben, in einer Umfrage den „Leichtathleten bzw. die Leichtathletin des Monats“ aus vier Kandidaten wählen. Stimmen Sie für Ihren Favoriten! In diesem Monat steht u.a. die Silbermedaillengewinnerin im 7-Kampf, der Olympischen Spiele 2012 in London, Lilli Schwarzkopf (LG Rhein-Wied) mit zur Wahl. Sie könnte nach Sören Kah (LG Lahn-Aar-Esterau) im April der zweite Sieger aus dem Rheinland in diesem Jahr werden. Zur Wahl stehen:

Lilli Schwarzkopf
Es war ein großes Drama, das sich um Lilli Schwarzkopf abspielte. Doch nachdem sie selbst dafür gesorgt hatte, dass ihre Disqualifikation nach den abschließenden 800 Metern wieder zurückgenommen wurde, konnte die Siebenkämpferin der LG Rhein-Wied bei den Olympischen Spielen auf das Siegerpodest steigen und Silber in Empfang nehmen. Zuvor hatte sie hochfokussiert für einen perfekten Siebenkampf 6.649 Punkte als neue persönliche Bestleistung gesammelt.
Robert Harting
Der Druck war riesig, doch Robert Harting hielt Stand. Nach Gold bei WM und EM holte sich der Berliner Diskuswerfer bei den Spielen in London (Großbritannien) auch den Olympiasieg und erfüllte seine ganz persönliche Mission. Mit 68,27 Metern setzte er sich in einem bis zum letzten Wurf spannenden Wettkampf gegen den Iraner Ehsan Hadadi (68,18 m) durch und durfte dann seinen Triumphzug starten - samt zerrissenem Nationaltrikot und Hürdensprint auf der Ehrenrunde.
David Storl
Nur winzige drei Zentimeter fehlten dem Chemnitzer Kugelstoßer auf Olympiasieger Tomasz Majewski aus Polen. Der 22-Jährige war wieder einmal auf den Punkt da: 21,86 Meter bedeuteten eine neue persönliche Freiluft-Bestleistung. David Storl ist damit ein Medaillengarant der deutschen Leichtathletik. Im letzten und in diesem Jahr brachte er von jedem Großereignis Edelmetall nach Hause.
Björn Otto
Björn Otto ist der Silberstreif am Stabhochsprung-Himmel. Nach Platz zwei bei der Hallen-WM und bei der Europameisterschaft landete der Athlet der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen auch bei den Olympischen Spielen auf dem Podest. Nur der französische Überflieger Renaud Lavillenie konnte seine 5,91 Meter, die zweitbeste Freiluft-Leistung seiner Karriere, noch um sechs Zentimeter überbieten. Für den 34-Jährigen war es eine äußerst gelungene Olympia-Premiere.
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