
Der DLV möchte den Kampf gegen Doping weiter vorantreiben und effektiver gestalten. Dazu hat die Anti-Doping-Koordinierungsstelle des Verbandes die Prävention verstärkt. Bei der Umsetzung hat es sich als Nachteil erwiesen, dass es in den meisten Landesverbänden kein direkter Ansprechpartner für Anti-Doping-Fragen gibt.
Dies sei jedoch eine zwingende Notwendigkeit, meint Dr. Clemens Prokop, der Präsident des DLV, die Koordinierungsstele könne die vielfachen Aufgaben bundesweit nicht alleine erfüllen. Der Kontakt zum den Landesverbänden sei unabdingbare Voraussetzung die Sportler und Trainer in den Vereinen tatsächlich zu erreichen und Termine und Veranstaltungen besser zu koordinieren. Nachvollziehbare Gründe, auch im Rheinland einen Anti-Doping-Beauftragen zu benennen. Mit Martin Schmitz ist dieser Bereich gut besetzt. Der Jurist aus Neuwied ist Mitglied im Präsidium des Leichtathletik-Verband Rheinland und zudem Teamleiter Sprint. Er ist somit nahe dran am Entscheidungsmechanismus des Verbandes, hauptsächlich aber auch an den Athletinnen und Athleten und den Vereinen. Wie sich nun die Zusammenarbeit mit dem DLV und hauptsächlich mit der Anti-Doping-Koordinierungsstelle gestaltet wird sich in der Zukunft zeigen.
Kontakt:
Martin Schmitz
Museumstr. 38a
56564 Neuwied
Tel.: 02631/23666 (d)
Fax: 02631/32270 (d)
Tel.: 02631/74376 (p)
Martin.Schmitz(at)LVRheinland.de