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03.01.2018 | Wettkampf | www.leichtathletik.de

Top-Events 2018: "Road to Berlin"

Partner des LVR:

Alle Wege führen nach Berlin. Oder wie war das noch gleich? In der Leichtathletik jedenfalls trifft die Aussage für 2018 zu. Die deutschen Topathleten haben die Heim-Europameisterschaften fest im Fokus. Wir sagen Ihnen, welche Meilensteine auf dem Weg dorthin liegen.

Roger Gurski auf dem Weg zur EM 2018 in Berlin (Foto: Iris Hensel).

Roger Gurski auf dem Weg zur EM 2018 in Berlin (Foto: Iris Hensel).

Der Jahreswechsel ist vollzogen. Die Feiertage liegen hinter uns. Und ein Leichtathletik-Jahr voller Höhepunkte wirft seine Schatten voraus. Schon die Hallensaison 2018 hat es in sich, denn so mancher Top-Athlet will mit starken Hallenleistungen die Basis für Erfolge im Freien legen und Selbstvertrauen für den Kampf um die EM-Tickets tanken – denn mit Ausnahme des Marathons und der Staffeln gibt es je Disziplin nur drei deutsche Startplätze für Berlin 2018.

Das erste große Hallen-Spektakel wartet am 26. Januar beim ISTAF Indoor in Berlin, gefolgt von den beiden Auftakt-Station der World Indoor Tour des Weltverbands IAAF, die diesmal auf deutschem Boden stattfinden: dem Indoor Meeting in Karlsruhe (3. Februar) und dem PSD Bank Meeting in Düsseldorf (6. Februar). Hier werden die DLV-Stars sich bereits mit starker internationaler Konkurrenz messen.

Über Dortmund nach Birmingham

Ganz im Zeichen der besten deutschen Leichtathleten stehen anschließend die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund (17./18. Februar). Wer erinnert sich noch an das Hürdenduell der Extraklasse von Pamela Dutkiewicz (TV Wattenscheid 01) und Cindy Roleder (SV Halle) bei den letztjährigen Titelkämpfen? Oder den deutschen U23-Hallenrekord über 1.500 Meter von Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen)? Das und vieles mehr könnte die Fans auch 2018 wieder erwarten.

Anschließend geht's für die Besten der Besten zu den Hallen-Weltmeisterschaften in Birmingham (Großbritannien; 1. bis 4. März). Anders als noch 2016, als viele Topathleten in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele auf eine komplette Hallensaison verzichteten, bahnen sich in diesem Jahr hochkarätige Titelkämpfe an – die einzigen des Jahres auf Weltebene, sieht man von der Halbmarathon-WM in Valencia (Spanien; 24. März) einmal ab.

Langstreckler eröffnen die "Road to Berlin"

Spätestens nach der Cross-DM in Ohrdruf (10. März) und dem Winterwurf-Europacup in Leiria (Portugal; 10./11. März) verabschieden sich die deutschen Leichtathleten wieder in die Sonne. Die letzten wichtigen Trainingslager für die Vorbereitung auf die Freiluft-Saison stehen auf dem Programm. Im Sprint könnte in Übersee schon die eine oder andere Norm für die EM in Berlin fallen – ab dem 1. April zählt's, für die Werfer mit einer Ausnahme-Regelung sogar schon beim Winterwurf-Europacup.

Für die Ausdauer-Athleten spitzt sich der Kampf um die EM-Startplätze am schnellsten zu. Los geht's mit einer Standort-Bestimmung bei der Halbmarathon-DM in Hannover (8. April). Die Meister der Marathon-DM in Düsseldorf (29. April), die dort die EM-Norm unterbieten, können fest mit Berlin planen. Die Entscheidungen im Gehen und über 10.000 Meter bahnen sich bei der DM in Naumburg (14. April) und der DM in Pliezhausen (12. Mai) sowie international bei der Team-WM der Geher in Taicang (China; 5./6. Mai) und beim 10.000 Meter Europacup in London (Großbritannien; 19. Mai) an.

Im Meeting-Zirkus werden die Karten auf den Tisch gelegt

Ab Anfang Mai rücken dann die Stadion-Wettbewerbe wieder in den Fokus. Die Diamond League beginnt am 4. Mai in Doha (Katar) – wo im Vorjahr Thomas Röhler (LC Jena) und Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) mit deutschen Rekorden im Speerwurf und über 3.000 Meter Hindernis für Furore gesorgt hatten.

In Deutschland macht das Pfingstsportfest in Rehlingen (20. Mai) den Auftakt der großen Ein-Tages-Meetings, gefolgt von der Gala in Regensburg (2. Juni) und dem Anhalt-Meeting in Dessau (8. Juni).

Die Sprinter wollen bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim (26. Mai) für schnelle Zeiten sorgen, die Werfer bei den Halleschen Werfertagen (26./27. Mai) ihre Wurfgeräte auf Weltklasse-Weiten fliegen lassen. Die Mehrkämpfer werden sich vor allem beim Mehrkampf-Meeting in Götzis (Österreich; 26./27. Mai) und beim Mehrkampf-Meeting in Ratingen (16./17. Juni) ihre Startplätze für die Europameisterschaften sichern.

Showdown in Nürnberg

Die erste Juli-Hälfte gehört den Jugend-Athleten. Bei den U18-Europameisterschaften in Györ (Ungarn; 5. bis 8. Juli) und bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland; 10. bis 15. Juli) präsentieren sich die größten deutschen Talente auf der internationalen Bühne.

Dann bietet sich für die deutschen Topathleten die letzte Chance für Berlin: Bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg (21./22. Juli) fällt die finale Entscheidung über die deutschen EM-Tickets. In ersten Nominierungsrunden formiert sich zuvor bereits im Marathon, über 10.000 Meter, im Gehen, im Mehrkampf sowie mit bis zu zwei Athleten pro Einzeldisziplin das Team für die Heim-EM. In Nürnberg können sich Athleten mit starken Leistungen noch ein letztes Mal für das DLV-Aufgebot empfehlen, das am 24. Juli vollständig veröffentlicht wird (