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11.02.2017 | Wettkampf | www.leichtathletik.de

Krause steigt bei Jepchirchir WR aus

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Die Kenianerin Peres Jepchirchir hat am Donnerstag Nacht (deutscher Zeit) in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) den Weltrekord im Halbmarathon gebrochen. Gesa Felicitas Krause musste bei ihrem Debüt auf dieser Strecke nach 15 Kilometern aussteigen.

Krause steigt Jepchirchir Weltrekord aus (Foto: RAK Halbmarathon).

Krause steigt Jepchirchir Weltrekord aus (Foto: RAK Halbmarathon).

Die Kenianerin Peres Jepchirchir hat in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) den Weltrekord im Halbmarathon geknackt und sich mit 65:06 Minuten in die Siegerliste eingetragen. Damit war die 23-Jährige Weltmeisterin von 2016 auf dieser Strecke um drei Sekunden schneller als die bisherige Rekordhalterin Florence Kiplagat (Kenia) vor zwei Jahren in Barcelona (Spanien). Auf dem Weg zum Halbmarathon-Weltrekord stellte sie mit einer 20-Kilometer-Zwischenzeit von 61:40 Minuten auch über diese Distanz einen Weltrekord auf.

„Ich hatte nicht gedacht, dass ich hier heute Weltrekord laufen würde. Ich kann es immer noch nicht glauben – ich danke Gott dafür“, sagte Jepchirchir, die in der Zukunft sicher auch im Marathon für Furore sorgen kann. Bisher ist sie über diese Strecke noch nicht gelaufen.

Hinter Peres Jepchirchir kam die dreimalige Gewinnerin des RAK-Halbmarathon Mary Keitany in einer starken neuen Bestzeit von 65:13 Minuten ins Ziel, die viertschnellste je gelaufene Zeit über die 21,0975-Kilometer-Strecke. Den kenianischen Sweep machte als Dritte Joyciline Jepkos perfekt, die ihre persönliche Bestmarke um drei Minuten auf 66:08 Minuten steigerte. Die Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sumgong (Kenia; 66:43 min) und die dreifache Langstrecken-Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba (Äthiopien; 66:50 min) folgten auf den Rängen vier und fünf. 

Gesa Krause muss aussteigen

Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) stieg bei ihrem Debüt über die Halbmarathon-Distanz nach 15 Kilometern vorzeitig aus dem Rennen. „So ziemlich von Anfang an hatte ich Probleme das angepeilte Tempo zu halten. Mit jedem Kilometer habe ich an Tempo und später auch an Mut und Selbstvertrauen verloren", schrieb sie nach dem Rennen auf ihrer Facebook-Seite. "Das ist erstmal ein harter Schlag, aber es ist eben Sport. Da läuft nicht immer alles wie am Schnürchen. Eine neue Chance, mein tatsächliches Niveau zu zeigen, wird kommen und die werde ich nutzen.“

Die 24-Jährige beschreibt die Überdistanzen ab 10 Kilometer als ihre große Schwäche, mit dem Halbmarathon wollte sie sich dem inneren Schweinehund stellen und hatte dafür zuletzt im Trainingslager in Kenia an der Ausdauer gefeilt. "Ich habe in den letzten Wochen gut trainiert und hätte dies im heutigen Rennen gerne gezeigt. Möglicherweise stecken die letzten Trainingswochen noch in den Beinen", stellte die Deutsche Hindernis-Rekordlerin fest, und: "Meine Liebe zu langen Distanzen ist durch mein unvollendetes Debüt nicht wirklich grösser geworden. "

Bei den Männern – ebenfalls ein hochklassiger Wettbewerb mit vier Läufern unter einer Stunde – erreichte der Vize-Weltmeister im Halbmarathon Bedan Karoki (Kenia) als Erster in 59:10 Minuten das Ziel. Zweiter wurde Yigrem Demelash (Äthiopien; 59:19 min), gefolgt von den Kenianern Augustine Choge (59:26 min) und Solomon Yego (59:50 min).


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