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05.02.2018 | Verband | www.leichtathletik.de

Leichtathletik-Show für EM 2018 begeistert beim Ball des Sports

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Mit einer Show-Einlage an der Tänzer und Top-Athleten wie Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler beteiligt waren hat die Leichtathletik-EM 2018 in Berlin am Samstagabend beim Ball des Sports in Wiesbaden auf sich aufmerksam gemacht. Das Sportereignis stand bei der großen Benefiz-Gala der Deutschen Sporthilfe im Mittelpunkt und konnte hochrangige Gäste für sich begeistern. Auch Weltrekordlerin Sophia Junk (LG Rhein-Wied) war mit dabei.

Teilnehmerinnen an der Leichtathletik-Show (v. li.): Christina Hering, Katrin Fehm, Sophia Junk, Sophie Hamann und Vanessa Grimm © DLV - Benjamin Heller.

Teilnehmerinnen an der Leichtathletik-Show (v. li.): Christina Hering, Katrin Fehm, Sophia Junk, Sophie Hamann und Vanessa Grimm © DLV - Benjamin Heller.

Am Vortag wurde extra noch geprobt, berichtet die U20-Weltrekordlerin mit der 4x100-Meter-Staffel Sophia Junk (LG Rhein-Wied), denn am Samstagabend musste die Show vor geladenen, prominenten Gästen aus Sport, Wirtschaft, Medien und Politik im neu gebauten Kongresszentrum sitzen. In einer modern inszenierten Darbietung mit Musik- und Lichteffekten demonstrierten mehrere DLV-Athleten umgeben von Tänzern mitten im Ballsaal auf blauer Bahn verschiedene Disziplinen der Leichtathletik.

"Wer jetzt noch nicht nach Berlin will, dem ist auch nicht mehr zu helfen", sagte Moderator Johannes B. Kerner nach der gelungenen Inszenierung, die Eindruck hinterlassen hat. Zuvor hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf der Bühne seine Absicht erklärt, mehr Geld für den Spitzensport zur Verfügung zu stellen.

Dann durfte Thomas Röhler (LC Jena) ans Mikrofon und auf das deutsche Sport-Highlight in 2018 einstimmen: "Wir fiebern alle auf die Heim-EM hin. EM-Gold fehlt mir noch in meiner Sammlung, das will ich mir in Berlin besorgen", sagte der Olympiasieger, der später das Nationaltrikot gegen einen Smoking tauschte und mit den Disziplin-Kollegen Andreas Hofmann (MTG Mannheim) und Julian Weber (USC Mainz) dem Publikum die Technik des Speerwerfens mit einem Ball näher brachte.

Elisabeth Seitz: "Ich habe Gänsehaut bekommen"

Im Anschluss an das Bankett im Saal präsentierte sich die EM 2018 in der Sponsoren-Lounge mit einem Stand, der zum Mitmachen aufrief. Neben dem bereits erprobten Virtual Reality-Speerwerfen gab es auch eine Station, die die Tapping-Frequenz gemessen hat und ein Spiel ("SMS-Hüpfen"), bei dem mit den Füßen wie auf einer Handy-Oberfläche schnell ein Wort getippt werden musste. Geschicklichkeit war gefragt und das in Abendgaderobe.

Turn-Ass Elisabeth Seitz versuchte sich im schwarzen Abendkleid elegant im Speerwurf. Die EM-Dritte am Stufenbarren kennt einige Leichtathleten vom OSP in Stuttgart und war auch schon als Zuschauerin bei Deutschen Meisterschaften vor Ort. Von der Leichtathletik-Show war sie begeistert. "Ich habe Gänsehaut bekommen. Die Darstellung war Weltklasse", sagte die 24-Jährige.

Carolin Schäfer: "Emotion und Leidenschaft"

"Das war ein neuer Baustein innovativer Kommunikation", meinte BEM-Geschäftsführer Frank Kowalski zufrieden. "Eine klasse Promotion für die Europameisterschaften", befand DLV-Präsident Jürgen Kessing. Und auch die Vize-Weltmeisterin im Siebenkampf Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt) bemerkte, die positive Wirkung auf die Zuschauer. "Es wurde Emotion und Leidenschaft transportiert, genauso wie es unsere Sportart tut."

Die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Sporthilfe Franziska van Almsick schätzt die Bedeutung der olympischen Kernsportart hoch ein und hat die Show ebenfalls genossen. "Vielleicht komme ich zu den Europameisterschaften, Berlin ist ja meine Heimatstadt und die Atmosphäre im Olympiastadion ist immer toll", blickte der Schwimm-Star voraus.

Zum 48. Mal hatte die Deutsche Sporthilfe rund 1.500 Freunde, Förderer und Athleten zu der Benefiz-Veranstaltung geladen. An dem Gala-Abend erlöst die Stiftung jährlich rund 750.000 Euro, die direkt in den Haushalt zur Athletenförderung fließen. In den 50 Jahren seit ihrer Gründung hat die Sporthilfe über 50.000 Sportler mit mehr als 400 Millionen Euro unterstützt. Sportliches Highlight im Programm, innerhalb dessen auch Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann verabschiedet wurde, war der Auftritt von Turn-Weltmeisterin Pauline Schäfer, die ihre WM-Kür am Schwebebalken zeigte.

Zum Facebook-Video der Leichtathletik-Show


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