Logo LV Rheinland
Zum Inhalt Nebennavigation
Zum Inhalt Hauptnavigation
 [RSS]  [News]  [Service]  [Shop] 
Zum Inhalt Navigation zweiter und dritter Ebene

Jugendlager in Ulm

Verena Schiebel und . . . (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>)
Verena Schiebel und . . . (Foto: Wolfgang Birkenstock)

Anlässlich der 106. Deutschen Meisterschaften in Ulm fand das DLV-Jugendlager vom 12. bis 17. Juli 2006 statt, zu dem 40 Wurf- und Laufathleten aus 13 Landesverbänden angereist waren.

Nach einer langen Anreise mittwochs mit dem Zug und der Busfahrt vom Hauptbahnhof zum Schulzentrum Kuhberg trafen wir nach einem kurzen Fußmarsch in der Sophie-Scholl-Jugendherberge ein. Nach dem Einchecken bezogen wir schnell unsere Zimmer und packten die Koffer aus, bis wir zum Abendessen gerufen wurde. In einer Kennenlernrunde mit einigen Spielen machten wir uns untereinander und mit den sechs Betreuern (fünf aus Schleswig-Holstein, eine aus Württemberg) bekannt.

Am Donnerstag folgte nach dem Speerwurf- bzw. Lauftraining mit den Landestrainern von Baden-Württemberg eine ca. einstündige Stadt-Rallye rund um den Münsterplatz. Der sportliche Teil bestand dabei im Erklimmen der 768 Stufen des Ulmer Münsters, dem höchsten Kirchturm der Welt.

Freitagmorgens qualmten unsere Köpfe über einem Quiz, das unsere Betreuerin Frederike Feil, genannt Iki, vorbereitet hatte. Anschließend konnten wir uns im Schwimmbad abkühlen oder in der Stadt shoppen. Am Nachmittag standen die Gewinnerspiele des Kreativwettbewerbes auf dem Programm, die uns weniger begeisterten, da es sich nicht um Spiele, sondern um Leistungs- und Geschicklichkeitstests handelte.

 

. . . Miriam Neumann waren beim DLV-Jugendlager in Ulm. (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>)
. . . Miriam Neumann waren beim DLV-Jugendlager in Ulm. (Foto: Wolfgang Birkenstock)

Am Samstag ging es nach dem Diskus- bzw. Lauftraining mit den Bundestrainern sofort ins Stadion zu den Deutschen Meisterschaften. Dort mussten wir zunächst unsere selbst bemalten Plakate an einer günstigen Stelle positionieren, damit sie auch den Athleten auffielen, für die sie gedacht waren. Unseren Sitzplatz auf der Gegengraden sahen wir nicht oft, da jeder möglichst nah an der Wettkampfstätte sein wollte, die ihn interessierte oder an der er Athleten kannte und anfeuern wollte. So konnte auch die Jagd nach den heißbegehrten Autogrammen starten.

Am Sonntagmorgen stand uns Steffen Uliczka, der am Tag zuvor die 3000 Meter Hindernis gewonnen hatte, beim Athleten-Talk „Rede und Antwort“. Zurück im Stadion versammelten wir uns alle pünktlich um 16.25 Uhr um die Rundbahn, um unsere Betreuerin Frederike Feil bei ihrem 3000 Meter-Hindernislauf anzufeuern. Abends bestellten wir zu einer kleinen Abschlussparty Pizza und erfuhren gespannt unsere Ergebnisse des Quizes und der Spiele. Anschließend trafen wir uns mit ca. 10 Teilnehmern auf einem Zimmer, um die Nacht durchzumachen. Allerdings siedelten wir kurz darauf in den Keller zur Tischtennisplatte und den Kickern um, da wir oben zu laut waren. Doch aufgrund unseres Schlafmangels während der gesamten Tage wurde nichts aus dem „Durchmachen“, denn den Letzten fielen gegen halb drei die Augen zu.

Am Montagmorgen hieß es früh Abschied nehmen, da der erste Zug für die Heimreise schon um kurz nach neun fuhr. Wenn wir uns auch alle wieder auf zu Hause freuten, so fiel es uns der Abschied am Bahnhof doch schwer. Niemand fuhr jedoch ohne die Handynummern und E-Mailadressen der restlichen Athleten weg.

Dieses Jugendlager war für uns ein schönes Erlebnis, das wir – Miriam Neumann und Verena Schiebel – sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Abschließend bedanken wir uns besonders bei denen, die es uns ermöglichten, daran teilzunehmen.

Miriam Neumann, Verena Schiebel



<