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Olympisches Jugendlager London

Mittendrin statt vor dem Fernseher hieß das Motto für fünf Nachwuchssportler/-innen des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR). Hannah-Marie Weller, Fabian Sömmer, Daniel Marchi, Julien Jeandreé und Robert Schütz durften vom 26. Juli bis 10. August 2012 mit knapp 60 anderen Teilnehmer des Deutschen Olympischen Jugendlagers die Olympischen Spiele live vor Ort erleben.

(Foto:dsj)

Einen Tag vor dem eigentlichen Beginn reisten wir schon nach Mainz, wo das erste Highlight auf uns wartete. Die Einkleidung stand auf dem Programm. Um in London einheitlich aufzutreten bekamen wir Teile der offiziellen Adidas-Olympia-Kollektion und noch ein paar Kleidungsstücke mit dem Emblem des Jugendlagers. Gut gerüstet ging es nun am nächsten Tag morgens früh mit dem Bus los nach Canterbury. Dort waren wir an der University of Kent untergebracht und wohnten in 5er Häusern. Tags darauf machten wir einen Ausflug nach Canterbury, wo eine Besichtigung der historischen Altstadt auf dem Programm stand. Den Anfang machte die Kathedrale von Canterbury, welche wir mit Audioguides erkundeten. Danach hatten wir noch einige Zeit um auf eigene Faust die Stadtmauer abzugehen und letztendlich noch etwas Freizeit in Canterbury.

(Foto: Hannah-Marie Weller)

In den folgenden Tagen standen noch weitere Besichtigungstouren an. Wir nahmen unter anderem an einer Stadtführung teil, welche von Londoner Jugendlichen organisiert war. Darüber hinaus stand auch eine Themsen-Rundfahrt und eine Fahrt auf dem London Eye, von welchem man die Stadt von oben betrachten konnte und einen Blick ins Beach-Volleyball-Stadion werfen konnte, an. Außerdem besuchten wir das Victoria & Albert und das British Museum, in welchem eine Olympia-Sonderausstellung mit einer Goldmedaille zu sehen war. Auch besuchten wir die Burg Leeds Castle und hatten noch Zeit um einen Tag nach Brighton an das Meer zu fahren.

Neben diesem Kulturprogramm standen oft auch Treffen/Gesprächsrunden mit Persönlichkeiten aus der Politik an. Ein Highlight war das Frühstück mit Bundespräsident Gauck auf der MS Deutschland. Schnell war die Anspannung verflogen und man konnte mit ihm ganz locker in das Gespräch kommen. Ein Mittagessen mit Hannelore Kraft stand genauso auf dem Programm, wie verschiedene Gesprächsrunden mit dem Innenminister Friedrich, dem Sportausschuss des deutschen Bundestages, dem Innensenator von Berlin, dem DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach, dem Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport Willi Lemke und der kenianischen Langstreckenläuferin Tegla Loroupe.

(Foto: Hannah-Marie Weller)

Höhepunkt des Jugendlagers waren die 5 Wettkampfbesuche, auf die sich jeder am meisten freute. Es gab eine breitgefächertes Angebot an verschiedenen Wettkämpfen. Insgesamt gab es für ca. 20 verschiedene Sportarten Karten, aus denen jeder sein individuelles Wettkampf-Programm wählen konnte. In 10er Gruppen machten wir uns dann meist in Deutschland-Fahne gehüllt und mit Schwarz-Rot-Gold geschminkten Wangen auf den Weg nach London. An den Wettkampfstätten wurden dann die deutschen Athleten frenetisch angefeuert und mit ein bisschen Glück sprangen dann auch deutsche Medaillen wie zum Beispiel im Männer Mehrkampf beim Turnen durch Marcel Nguyen heraus. Auch wird einem in Erinnerung bleiben, wie die britischen Medaillen gefeiert wurden und bei der Siegerehrung das ganze Stadion/Halle die britische Nationalhymne mitgesungen hat.

Am Abend nach den Wettkämpfen besuchten wir dann öfters das Deutsche Haus. Neben dem Empfang der deutschen Athleten traf man auch viel Prominenz wie beispielsweise Boris Becker. Es war sogar möglich Fotos mit den Sportlern zu machen und auch blieben Autogrammwünsche nicht unerfüllt. Insgesamt war das Deutsche Olympische Jugendlager für alle Teilnehmer eine sehr erlebnisreiche Zeit, bei dem viele neue Freundschaften geknüpft wurden und der sportliche Horizont erweitert werden konnte.

Olympiatagebuch Hannah-Marie Weller

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