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Jugendlager in Nürnberg 2015

Anlässlich der Deutschen Meisterschaften der Hauptklasse hatten wir, Maren Wilms, Niklas Iking, Pascal Gothieu und Zoë Krischer, das Glück, fünf Tage mit ca. 60 anderen jungen Sportlern in Nürnberg zu verbringen. Das Programm fand im Rahmen des jährlichen DLV-Jugendlagers statt, wozu fast alle Landesverbände aus Deutschland ein paar motivierte Athleten eingeladen hatten. Die Anreise, in unserem Fall mit dem Zug, erfolgte am Mittwoch, dem 22. Juli, gegen Abend. Zuerst bezogen wir unsere Zimmer in der sehr modernen und schönen Jugendherberge und nach unserem ersten gemeinsamen Abendessen haben wir uns dann bei einem gemütlichen Begrüßungsabend erstmal alle kennengelernt.Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Frühstück mit unserer ersten Trainingseinheit los. Dazu waren die Landestrainer aus Bayern angereist und haben verschiedene spezifische Einheiten angeboten in den Bereichen Lauf, Sprint Sprung und Wurf. Nach der Einheit traf sich das gesamte Jugendlager in der nahegelegenen Eliteschule des Sports, um da gemeinsam zu Mittag zu essen. Nach unserer Rückkehr zur Jugendherberge hatten wir etwas Freizeit, um in kleinen Gruppen das umliegende Burggelände und einen Teil der Altstadt zu erkunden, bevor es am Nachmittag mit der Lagerolympiade weiter ging. Dafür wurden die Teilnehmer in sechs gemischte Gruppen aufgeteilt, um abwechslungsreiche Spiele wie Teebeutelweitwurf oder Wäscheleinenlimbo zu absolvieren. Dabei hatten alle sehr viel Spaß und lernten sich zugleich besser kennen.

Der Höhepunkt des Nachmittags war die Ausgabe der extra für das Jugendlager einheitlich bedruckten neongrünen T-Shirts. Dem einen oder anderen mögen diese auch im Stadion aufgefallen sein. Mit den T-Shirts ausgestattet probte die Gruppe schon einige Anfeuerungen für den am Freitag stattfindenden Weitsprung, die auch während des Wettkampfs deutlich zu hören waren. Die Zeit bis zum Abendessen stand dann wieder zur freien Verfügung. Nach dem Essen ging es dann mit einem ernsten Programmpunkt weiter: Dopingprävention. Dazu versammelten wir uns in einem der Konferenzräume, in dem bereits alles vorbereitet war. Gehalten wurde der Vortrag von Jugendbotschafterin Verena Lange vom DLV. Insgesamt wurden wir über die verschiedenen Methoden und Gefahren von Doping aufgeklärt und uns wurde der Ablauf einer Dopingkontrolle erläutert. Für weitere Fragen stand zusätzlich Irene Basten von der NADA als Expertin zur Verfügung. Nach einem erlebnisreichen Tag fielen wir dann erschöpft ins Bett. Lange Zeit zum Schlafen hatten wir jedoch nicht, denn am nächsten Morgen um 9 Uhr nach dem Frühstück ging es mit dem Programm weiter. Wir hatten die Möglichkeit, vormittags ein eigenes Training zu absolvieren, bei den Vorbereitungen für den Weitsprung zu helfen oder uns im Schwimmbad zu erholen. Gegen 17 Uhr trafen wir uns dann alle auf dem Hauptmarkt zum Weitsprung wieder. Das war das Highlight der gesamten Fahrt. Auf dem Markt waren zwei Tribünen aufgebaut, in deren Mitte sich ein Steg zum Anlaufen und eine Weitsprunggrube befand. Um 18 Uhr erfolgte dann endlich der Einlass; wir Jugendlichen waren nicht mehr zu halten. Die Veranstaltung war sehr aufwendig vorbereitet und die Licht- und Nebelanlagen machten den Wettkampf noch mehr zu einem Spektakel selbst für leichtathletikferne Besucher. Wir haben alle Athleten tatkräftig angefeuert und hatten eine Menge Spaß. Aber auch dieser Tag ging zu Ende und um 23 Uhr war für uns Nachtruhe angesagt. Am Samstag ging es dann mit den restlichen Disziplinen weiter. Wir konnten uns den ganzen Tag frei im Stadion bewegen und ganz nach unseren Vorlieben die Wettkämpfe anschauen und auf Autogrammjagd gehen. Das war für sehr viele eins der schönsten Erlebnisse, ihre Idole live zu sehen und sich mit einigen erfolgreichen Sportlern zu unterhalten. Ein etwas längeres Gespräch hatten wir mit Lena Malkus und Martina Strutz. Die beiden hatten sich netterweise bereit erklärt, uns zum sogenannten „Athletentalk“ zur Verfügung zu stehen. Hier hatten wir die Möglichkeit alles zu fragen und haben viele Tipps bekommen. Am Sonntag hatten wir dann unsere zweite offizielle Trainingseinheit, diesmal mit den Bundestrainern. Auch hier konnten wir uns auf verschiedene Gruppen verteilen. Nach der zweistündigen Trainingseinheit, ging es dann direkt zum Stadion, um gerade noch rechtzeitig zum Start der 4x100m Staffeln zu sein. Der Tag lief ähnlich ab wie der Vorherige, auch hier war wieder Autogramm- und Selfiejagd angesagt. Uns war es möglich, bekannte und erfolgreiche Sportler wie Julian Reus, Robert Harting und Christina Obergföll persönlich zu treffen. Am Abend hatten wir dann Abschlussabend mit der Siegerehrung der Lager-Olympiade und einem abschließenden Spiel. Da am nächsten Tag einer unserer Betreuer Geburtstag hatte, haben wir uns gegen 0 Uhr alle versteckt und ihn überrascht. Dieser Abend war der einzige ohne Nachtruhe für uns, deswegen haben wir alle noch bis spät in die Nacht zusammen gesessen und uns dann am nächsten Morgen sehr übermüdet auf den Heimweg gemacht. Alles in allem waren es fünf sehr erlebnisreiche und lustige Tage, an die wir alle sicherlich noch lange zurückdenken werden. Wir möchten uns bei allen bedanken, die es uns ermöglicht haben, das alles zu erleben, insbesondere dem LVR, dem DLV, unseren Betreuern und den Freunden der Leichtathletik.

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