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Fahrt zu Hallen DM nach Dortmund


LA EM Berlin 2018

Berlin 2018 Leichtathletik-EM

Wurf

Die Tabelle unten zeigt die Disziplinen für das Werfen von Kindern im Alter zwischen 6 und 11 Jahren (sowie für die 12- und 13-Jährigen) – diesmal gegliedert in drei Entwicklungsfelder: „Vom Schlagwurf zum Speerwurf“, „Vom beidarmigen Stoßen zum Kugelstoß“, und „Vom ,Drehen und Werfen’ zum Diskuswurf“.
In einer Leichtathletik für die Jüngsten gilt es zum Beispiel, Wurfstäbe und Tennisringe zum sauberen Rotieren zu bringen, den Flatterball so zu werfen, dass der Schweif lange zu sehen ist, und die Vortex-Wurfrakete mit Kraft im Abwurf zum Heulen zu bringen. Wenn heutzutage schon nicht auf unseren öffentlichen Straßen und Plätzen, so können wir doch in unseren Sporthallen und auf unseren Sportanlagen unterschiedliche Wurfgelegenheiten arrangieren und attraktive Spiele, herausfordernde Übungen und spannende Wettbewerbe kreieren.
Mit den Disziplinen in der Tabelle oben wird auch im Wurfbereich die Angebotspalette erweitert und neue Wurfsituationen in das Wettkampfsystem integriert. Bewährte und auch künftige neue Trainingsmaterialien können damit zu Wettkampfgeräten werden. Es wird geworfen, was gut fliegt, bei den Jungen die Lust am Werfen erhält und den Mädchen Mut macht, mehr und mehr Wurfgeräte in die Hand zu nehmen.
Für den wettkampfgemäßen Zugang von Kindern gilt: Landebereiche werden in offensichtliche, gut markierte Punktefelder unterteilt, die beim Disziplinablauf das sofortige und transparente Ermitteln von Wurf- und Stoßleistungen nach sich ziehen. Nach (mindestens) einem
Probeversuch erhält jeder Teilnehmer vier Versuche. Die drei wurfbesten Leistungen kommen dabei in die Wertung und werden als Einzelergebnisse zur Additionswertung summiert. Das Teamergebnis ergibt sich schließlich in der jeweiligen Disziplinwertung aus der Summe der sechs besten Leistungen.
Per Wettkampf wird im Altersbereich der 8- und 9-Jährigen (U10) zum Schlagwurf mit zentralem 3-Schritt-Rhythmus angeleitet. Die Jüngsten (U8) werfen hingegen noch aus der Schrittstellung, die Ältesten (U12) gestalten ihren Anlaufrhythmus und ihre Anlauflänge frei.
Beidhändige Druckstöße (U8) bereiten die Medizinballstöße aus dem 3er-Rhythmus für die 8- und 9-Jährigen (U10) aus der seitlichen Stoßauslage vor – bei dem eine Hand stößt, die andere führt. Der also im Training der Kleinen und Großen nicht wegzudenkende Medizinball erfährt somit auch als Wettkampfutensil in der Kinderleichtathletik seine Renaissance.
Beim Drehwurf werden die Beschleunigungswege Schritt für Schritt verlängert. Dem Wurf mit Tennisring, Fahrradr