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04.03.2017 | Verband | Sport-Informationsdienst (SID)

Drechsler bei EM als Kampfrichterin?

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Die zweimalige Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler will bei der Heim-EM 2018 in Berlin hautnah dabei sein. Die 52-Jährige strebt eine Teilnahme als Kampfrichterin beim Weitsprung an.

Heike Drechsler mit EM-Chef Frank Kowalski bei der Premiere von "Urban Records" in Berlin (Foto: Philip Häfner).

Heike Drechsler mit EM-Chef Frank Kowalski bei der Premiere von "Urban Records" in Berlin (Foto: Philip Häfner).

Das Geschenk für Heike Drechsler passte genau: eine Harke. Denn ab April will die zweimalige Olympiasiegerin an die Weitsprung-Grube zurückkehren – als Kampfrichterin. Das Ziel: die Heim-EM 2018 in Berlin. Nur an eins hatten die EM-Organisatoren bei ihrem Präsent für Drechsler nicht gedacht: "Ich bin mit der U-Bahn gekommen", sagte die 52-Jährige mit einem Lachen.

"Ich möchte 2018 nicht nur dabei sein, sondern auch ein bisschen meine Erfahrung weitergeben. Wenn man die Leichtathletik liebt, möchte man auch wieder was zurückgeben", erklärte die 52-Jährige bei der Premiere des EM-Imagefilms "Urban Records" im Berliner Zoo Palast die Gründe für ihre neue Aufgabe.

Kampfrichter-Lehrgang startet im April

Als reine Promotion-Aktion will die ehemalige Weltklasse-Athletin ihren Einsatz aber nicht verstanden wissen.