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07.03.2017 | Wettkampf | DLV News

Neun Medaillen: Positive DLV Bilanz

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Mit insgesamt neun Medaillen, darunter zwei in Gold, und 100 Nationenpunkten bei einem dritten Platz knapp hinter Polen und Großbritannien (jeweils 103) fiel die Bilanz für das junge DLV-Team bei der Hallen-EM in Belgrad (Serbien) positiv aus.

Neun Medaillen: Positive DLV-Bilanz zur Hallen-EM (Foto: © Gladys Chai von der Laage).

Neun Medaillen: Positive DLV-Bilanz zur Hallen-EM (Foto: © Gladys Chai von der Laage).

„Bezogen auf die erzielten Nationenpunkte und die Anzahl der Finalplatzierungen waren es die erfolgreichsten Hallen-Europameisterschaften aus unserer Sicht in diesem Jahrtausend“, zog Idriss Gonschinska, Leitender Direktor Sport im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), eine positive Bilanz (DLV-Nationenwertung bei internationalen Meisterschaften). „Wir haben die größte Mannschaft von allen Nationen gestellt und viele besondere Leistungen der DLV-Athleten gesehen.“

Sehr souverän waren die Leistungen der beiden Hallen-Europameisterinnen Cindy Roleder (SV Halle; 60 m Hürden) und Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz; Dreisprung). Aber auch die Leistung von Claudia Salman-Rath (LG Eintracht Frankfurt; 6,94 m) ragte mit Bronze im Weitsprung heraus. „Mit einer absoluten Weltklasseleistung konnte sie sich nicht nur gegen die Spezialisten behaupten, sondern auch eine sehr gute Ausgangsposition für den Mehrkampf erarbeiten“, sagte Idriss Gonschinska.

Max Heß überrascht mit Hallenrekord

Hinzu kamen Bronze im Finale und ein deutscher Hallenrekord (17,52 m) in der Qualifikation von Dreisprung-Europameister Max Heß (LAC Erdgas Chemnitz) sowie Bronze der Wattenscheiderin Pamela Dutkiewicz (60 m Hürden).

Sehr überzeugend war der mit einer Silbermedaille belohnte Auftritt von Stabhochspringerin Lisa Ryzih (ABC Ludwigshafen) und auch der Kampfgeist des Leipziger Kugelstoßers David Storl mit gewonnener Bronzemedaille und einer stabilen Serie über 21 Metern nach einer sehr schwierigen Olympiasaison.

Konstanze Klosterhalfen bringt frischen Schwung

Viel Schwung hat auch der Laufbereich mit der Silbermedaille und Weltklasseleistung von Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) über 1.500 Meter und Bronze von Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen) über 3.000 Meter für den Sommer mitgenommen.

Positiv stimmten dabei auch die mutigen Auftritte der jungen 3.000-Meter-Läuferinnen Alina Reh (SSV Ulm 1846) und Hanna Klein (SG Schorndorf) sowie die Finalplatzierung von Timo Benitz (LG farbtex Nordschwarzwald) über 1.500 Meter.

Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) konnte sich im Stabhochsprung nach seiner Verletzung mit 5,80 Metern wieder in absolute Spitzenhöhen entwickeln. Im Hürdensprint und Kurzsprint der Frauen erreichten jeweils gleich drei DLV-Athletinnen das Finale. Die DLV-Springer (Julian Howard, Jossie Graumann, Jenny Elbe, Mateusz Przybylko) überzeugten genauso wie die Neubrandenburgerin Claudine Vita im Kugelstoßen mit den weiteren Finalplatzierungen.

Europa als wichtige Plattform

„Wir werden den Schwung der Hallen-EM in die Freiluft-Saison mitnehmen – wohlwissend, dass Athleten keine Maschinen und Ergebnisse bei internationalen Meisterschaften auch nach einer guten Ausgangsposition nicht einfach planbar sind“, sagte Idriss Gonschinska. „Auf die Herausforderungen der WM in London 2017 und speziell auf die EM in Berlin 2018 freuen wir uns natürlich.“

Für die deutsche Leichtathletik sei Europa eine wichtige Plattform. „Unser Team hatte ein Durchschnittsalter von 24,5 Jahren und es war eindrucksvoll, wie sich mit den arrivierten Athleten und den jungen Sportlern – immerhin waren 15 Neulinge dabei – in den Tagen von Belgrad ein neues Team entwickelt hat.“

Hallen-EM 2017 Belgrad kompakt


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