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27.03.2017 | Jugend | www.leichtathletik.de

Bildungswochenende der DLV Jugend

Partner des LVR:

Erstmals fand unter Federführung der Deutschen Leichtathletik-Jugend (DLJ) ein Jugend- Bildungswochenende gemeinsam mit dem Jugend-Team und den Jugendbotschaftern „Doping-Prävention“ statt. Ziel im Turn- und Leistungszentrum Alsfeld war es, unter anderem die Vernetzung der verschiedenen Engagementbereiche in der DLJ voranzutreiben sowie die Aktionen für die kommende Sommersaison zu planen.

Jugend-Team und Jugendbotschafter vernetzen sich bei Jugendbildungswochenende (Foto: DLV - Peters).

Jugend-Team und Jugendbotschafter vernetzen sich bei Jugendbildungswochenende (Foto: DLV - Peters).

Das Jugend-Team nutzte das Jugend-Bildungswochenende in Alsfeld, um auf das zweijährige Bestehen der Gruppe zurückzublicken sowie das DM-Camp 2016 und das Rahmenprogramm bei den Meisterschaften Revue passieren zu lassen. Außerdem wurden in den sechs Arbeitsgemeinschaften neue Ideen für die kommende Sommersaison gesammelt. Während einer intensiven Arbeitsphase beschloss die AG „Rahmenprogramm bei Meisterschaften“, ihr Angebot zu erweitern. So möchte das Jugend-Team mit seinem Stand und neben den bewährten Mitmachaktionen bei den DM U18/U20 in Ulm und der U16-DM in Bremen auch beim Anhalt-Meeting in Dessau und dem Köln Olympic Day Station dabei sein.

Nach der erfolgreichen Premiere 2016 soll es auch in diesem Jahr ein DM-Camp geben. Dieses wird im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Erfurt stattfinden und ermöglicht den Teilnehmern bei einem abwechslungsreichen Programm, die Meisterschaften live mitzuerleben. Die Ausschreibung wird in Kürze durch die AG „Camps“ auf leichtathletik.de veröffentlicht.

Fokus auf Inklusion und Kooperation mit der DBSJ

Weiter intensiviert werden sollen die Arbeit für und mit Menschen mit körperlicher Behinderung und die Kooperation mit der Deutschen Behindertensport-Jugend (DBSJ). Die AG „Rahmenprogramm bei Meisterschaften“ möchte weiterhin auf inklusive Mitmachangebote setzen. Im Gespräch sind unter anderem ein Sportlermemory mit Athleten des DLV und des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), ein Hindernisparcours mit Seheinschränkung und das Schuhbinden mit nur einer Hand. Außerdem wurden erste Planungen für Aktionen mit Behindertensportlern aufgenommen.

Die Jugendbotschafter Doping-Prävention wurden während ihrer internen Arbeitsphase auf den neuesten Stand gebracht. Zur Doping-Situation referierte Katharina Jakob von der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA). Sie brachte aktuellen Input in die Diskussionsrunden und verschaffte mit Anekdoten aus dem Leben von Kontrolleuren einen guten Einblick in die Vorgehensweisen und Probleme bei Dopingkontrollen. Zudem gab es Informationen zur Umsetzung des Anti-Doping-Gesetzes und den Versuch einer Bestandsaufnahme nach einem Jahr nach Inkrafttreten dieses Gesetzes.

Vorstellung der neuen „True Athletes“-Kampagne

Ebenfalls vor Ort war mit Cordula Rinne die Referatsleiterin der Anti-Doping-Koordinierungsstelle des DLV. Sie stellte die „True Athletes“-Kampagne vor und sammelte danach in einer offenen Diskussionsrunde Anmerkungen und Anregungen. Vorträge zu aktuellen Themen des Anti-Doping-Kontrollsystems und der Ausblick auf die kommende Saison komplettierten das Programm der Jugendbotschafter.

Für Abwechslung am Wochenende sorgten die gemeinsamen Aktivitäten der Jugendbotschafter und des Jugend-Teams. Bei einer kleinen Vortragsrunde „90-Sekunden: Was mache ich in meinem Verein?“ bekamen alle die Chance, sich besser kennenzulernen. Jeder hatte die Möglichkeit, innerhalb von 90 Sekunden sich, sein Engagement oder ein Projekt aus seinem Verein vorzustellen. Fachlichen Input gab zudem die Präsentation von Sarah Dingeldey, die die Strukturen des DOSB, der Deutschen Sportjugend und des DLV vorstellte. Abgerundet wurde das erste Jugendbildungswochenende von gemeinsamen, abendlichen Sportaktivitäten, einem gemeinsamen Abendprogramm und einer Feedbackrunde.