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14.05.2017 | Wettkampf | René Weiss

Deichmeeting Neuwied: Freimuth knapp, Schäfer deutlich

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Seite an Seite sprinten sie auf die Ziellinie zu, fast gleichauf und beim Durchbrechen der Lichtschranke durch den Wimpernschlag von einer Hundertstelsekunde voneinander getrennt. Der 200-Meter-Lauf, die vierte und letzte Disziplin des Deichmeetings der LG Rhein-Wied am Freitag, 12. Mai 2017 in Neuwied, steht sinnbildlich für den kompletten Vierkampf.

Carolin Schäfer & Rico Freimuth waren die Sieger beim Deichmeeting in Neuwied (Foto: René Weiss).

Carolin Schäfer & Rico Freimuth waren die Sieger beim Deichmeeting in Neuwied (Foto: René Weiss).

Lokamatador Kai Kazmirek und Rico Freimuth liefern sich im Rhein-Wied-Stadion vor 800 Zuschauern ein spannendes Duell um Platz eins mit dem etwas besseren Ende für den Mann vom SV Halle. Freimuth sammelt insgesamt 3430 Punkte und damit 19 mehr als der Olympia-Vierte. Freimuth, der bereits am Wochenende zuvor bei den offenen mitteldeutschen Meisterschaften eine starke Frühform unter Beweis gestellt hatte, erreichte im Diskuswurf und über 200 Meter die Bestwerte des Abends. 14,01 Sekunden über 110 Meter Hürden, 47,46 Meter im Diskuswurf und 21,58 Sekunden über die halbe Stadionrunde brachten ihm einen Vorteil gegenüber Kazmirek ein. Der Mann von der LG Rhein-Wied knackte hingegen im Hochsprung als einziger die Zwei-Meter-Marke (2,02 Meter). Dieses Ergebnis brachte ihm zur Halbzeit einen Vorsprung von 56 Punkten ein, ehe Freimuth mit dem Diskus zeigte, dass er in diesem Jahr nicht von ungefähr auf die Wurfdisziplinen setzt. 47,46 Meter bedeuteten den Wechsel an der Spitze, die der WM-Dritte von 2015 nicht mehr abgab. Aber auch Kazmirek hat im Winter intensiv am Diskuswurf (und Stabhochsprung) gearbeitet.

43,88 Meter zeigten, dass sich die Arbeit ausgezahlt zu haben scheint und waren sogar mehr als bei seinem Olympia-Zehnkampf von Rio de Janeiro 2016. Auch im Hürdensprint legte er mit 14,42 Sekunden gegenüber den Olympischen Spielen zu. Hinzu kamen starke 21,59 Sekunden über 200 Meter. „Mit meinen Leistungen bin ich soweit zufrieden. Sie zeigen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden", fasste der 26-Jährige seinen Heimwettkampf zusammen. Nur der Hochsprung stellte Kazmirek nicht zufrieden. Die Höhe hatte er, um zumindest die 2,06 Meter zu meistern, allerdings stimmte das Timing nicht. Vier Zentimeter mehr wären 37 Punkte mehr und wahrscheinlich der Sieg gewesen. Platz drei g