Logo LV Rheinland
Zum Inhalt Nebennavigation
Zum Inhalt Hauptnavigation
 [RSS]  [News]  [Service]  [Shop] 
Zum Inhalt Navigation zweiter und dritter Ebene

06.08.2017 | Jugend | Annika Gäb

Gold für Junk, Silber für Kolberg

Partner des LVR:

Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften der U18 und U20 am 4. bis 6. August 2017 in Ulm glänzten zwei U20-Athletinnen aus dem LVR mit Medaillen und Bestzeiten.

Gold mit Bestzeit für Sophia Junk von der LG Rhein-Wied in Ulm (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Gold mit Bestzeit für Sophia Junk von der LG Rhein-Wied in Ulm (Foto: Wolfgang Birkenstock).

Im vergangenen Jahr sah die Bilanz des Leichtathletik-Verbands deutlich besser aus. Während es 2016 noch fünfzehn Top-Acht-Platzierungen zu feiern gab, kamen am Wochenende in Ulm nur drei Athletinnen auf die vorderen Plätze. Sie gehören alle der U20 an, während in der jüngeren Altersklasse und bei den männlichen Jugendlichen leider keine Platzierungen heraussprangen. Doch was in der Breite nicht so gut lief, machte die Spitze wett: Sophia Junk (LG Rhein-Wied) und Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) zeigten herausragende Leistungen. 

Sophia Junk erzielte mit dem DM-Titel nach einer glänzenden Saison mit EM-Gold und Silber sowie U20-Weltrekord mit der Staffel einen weiteren von vielen Erfolgen. Sie verzichtete in Ulm auf einen Start über 100 Meter und konzentrierte sich ganz auf ihre Spezialdisziplin. Ihren 200-Meter-Vorlauf gewann die 18-Jährige mit einigem Abstand, und knapp drei Stunden später stand sie im Finale. Ihre Gegnerinnen waren unter anderem ihre Staffelrekord-Kolleginnen Kathrin Fehm (ESV Amberg) und Jennifer Montag (TSV Bayer 04 Leverkusen). Junk setzte sich souverän gegen die starke nationale Konkurrenz durch und krönte ihren Sieg mit einer neuen Bestzeit von 23,35 Sekunden vor Fehm (23,58 Sekunden) und Montag (23,73 Sekunden).

Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) konnte sich bei ihrem Vorlauf über 800 Meter Zeit lassen: 2:15,54 Minuten reichten, um den Lauf zu gewinnen und die Finalteilnahme zu sichern. In den Endlauf startete sie am Sonntagmittag, und gleich nach dem Start setzte sich die Favoritin Jana Reinert (LG Region Karlsruhe) an die Spitze des Feldes. Doch Kolberg war ihr stets auf den Fersen und konnte als einzige das Tempo annähernd mithalten. Während Reinert ihren Vorsprung mit 2:05,53 Minuten ins Ziel trug, folgte Kolberg unangefochten auf Platz zwei. Mit ihrem Resultat von 2:06,94 Minuten stellte sie nicht nur eine persönliche Bestzeit auf, sondern knackte auch den fast vierzig Jahre alten Rheinland-Rekord der Frauen. Ebenfalls Bestzeit über 800 Meter lief Morgane Dusaux (LAZ Birkenfeld) in 2:13,30 Minuten. Nachdem sie die erste Runde eher am Ende des Felds lief, konnte sie sich auf den fünften Platz vorkämpfen.

Ergebnisse