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11.08.2017 | Wettkampf | Annika Gäb

Gesa: Sturz lässt Hoffnungen platzen

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Für Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) ist am Freitagabend ein großer Traum geplatzt: Nachdem sie im Finale über 3000 Meter Hindernis zum Fall gebracht worden war, ging es für sie nicht mehr um Bestzeiten oder gar Medaillen. Doch sie beeindruckte mit großem Kampfgeist.

Gesa Krause: Sturz lässt alle WM-Hoffnungen platzen (Foto: Iris Hensel).

Gesa Krause: Sturz lässt alle WM-Hoffnungen platzen (Foto: Iris Hensel).

Bereits nach knapp zwei Runden lag Krause unverschuldet am Boden. Dem Stolperer einer Konkurrentin und dem Sturz einer weiteren konnte Krause nicht ausweichen. Sie steckte ordentlich ein: Mit dem Kopf schlug sie auf die Bahn, das Knie wurde geprellt, und einen Tritt auf das Sprunggelenk bekam sie auch noch mit. Krause stand direkt wieder auf, musste aber das Feld davoneilen sehen. Die 25-Jährige lief erst einige Runden alleine, bis sie sich zur Verfolgergruppe vorkämpfen konnte. Hier schaffte sie es sogar, noch einige Läuferinnen zu überholen. Die Spitze jedoch uneinholbar. Krause erreichte nach 9:23,87 Minuten als Neunte das Ziel.

Darüber zu spekulieren, was ohne Sturz möglich gewesen wäre, ist wohl müßig. Doch Krause lief trotz ihres Pechs eine Zeit, die nur acht Sekunden unter ihrem Rekord-Lauf von diesem Frühjahr lag. Zudem gelang es den beiden Amerikanerinnen Emma Coburn und Courtney Frerichs, die vermutete afrikanische Übermacht auf der Hindernis-Strecke zu brechen. Coburn holte Gold in 9:02,58 Minuten, Frerichs Silber in 9:03,77 Minuten vor der Kenianerin Hyvin Kiyeng Jepkemoi (9:04,03 min). Dass Krause für ihren Kampfgeist und die Sportlichkeit zumindest eine "Tapferkeitsmedaille" verdient hätte, ist wohl kein Trost. "Das ist schwer zu verkraften. Ich habe das ganze Jahr dafür trainiert. Es tut einfach weh, dass ich nicht eingreifen konnte", sagte Krause in der ARD.