Logo LV Rheinland
Zum Inhalt Nebennavigation
Zum Inhalt Hauptnavigation
 [RSS]  [News]  [Service]  [Shop] 
Zum Inhalt Navigation zweiter und dritter Ebene

LA EM Berlin 2018

Berlin 2018 Leichtathletik-EM

Neuregelungen ab 2008

Aus für Radschlagtechnik

Seit dem 1. Januar 2008 gelten viele neue Regeln in der Leichtathletik. U.a. macht die IWR-Regel 188.1 der Radschlagtechnik im Kugelstoßen den Garaus. Aus Sicherheitsgründen verbietet der Weltverband IAAF diese spektakuläre Darbietung, nachdem diese Form des Kugelstoßens immer mehr in Mode gekommen war.

Österreichs "Leichtathletin des Jahres", Veronika Watzek, bedauert als eine Vorreiterin des radschlagenden Kugelstoßens die Entscheidung: „Dass die Technik verboten wird, finde ich schade, weil ich weiß, dass damit einiges möglich gewesen wäre.“ Sie spekuliert sogar darüber, dass die Entscheidung getroffen worden sei, weil „wir den Athleten, die die konventionelle Drehstoßtechnik anwenden, die Show stehlen“.

Das Verbot der Radschlagtechnik im Kugelstoßen ist aber nicht die einzige Änderung, die am 01. Januar 2008 in Kraft getreten ist. Der DLV hat die Änderungen der IAAF in einer eigenen Präsentation zusammengefasst und kam dabei auf 75 Seiten. Hilfreich sind dabei die grauen Kommentare, die zur Erläuterung dienen. Die IWR in ihrer Gesamtheit hat der DLV auch ins Netz gestellt. Sie umfasst 146 Seiten und ist 2 MB groß. Hier klicken zum Download.

Besonders hinzuweisen ist sicherlich auch darauf, dass ab 2008 die Windmessung für die Schüler und Schülerinnen A wieder eingeführt wurde. Der Leichtathletik-Verband Rheinland hat diesen Antrag im DLV-Verbandsrat unterstützt, weil er zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit führt. Mit seinem eigenen Antrag, die Nationalen Bestimmungen des DLV zur Werbung auf der Wettkampfkleidung gänzlich abzuschaffen, rannte der LVR bei den anderen Landesverbänden offene Türen ein. So stimmte der DLV-Verbandsrat bei einer Gegenstimme mit überwältigender Mehrheit dem von Präsident Willi Maurer initiierten Antrag zu. "Ich freue mich, dass wir diese große Unterstützung erfahren haben und damit vielen kleineren Vereinen helfen können", äußerte sich Maurer zufrieden. In der praktischen Umsetzung bedeutet dies, dass Sponsorenlogos in unbegrenzter Anzahl auf dem gesamten Trikot, also auf Brust und Rücken sowie auf der Hose erlaubt sind und keiner kostenpflichtigen Genehmigung mehr durch den Landesverband bedürfen.

Auch für die Meldung am Stellplatz bei Deutschen Meisterschaften gibt es eine Änderung. Ab 2008 wird die Abgabe der Stellplatzkarte am Stellplatz bestätigt. Dies erfolgt voraussichtlich durch einen Abriss an der Stellplatzkarte, den man mit Stempel und Unterschrift bei Abgabe der Karte zurück erhält. In einem Pilotprojekt wurde dies bereits bei den Deutschen Junioren Meisterschaften 2007 in Hannover getestet und von den DLV-Verantwortlichen als erfolgreich angesehen.