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LA EM Berlin 2018

Berlin 2018 Leichtathletik-EM

Fahrt zu Hallen DM nach Dortmund


Regeländerungen ab 2006

Was ändert sich ab 2006?

Wie zu jedem Jahreswechsel treten auch zum bevorstehenden Jahresanfang in der nationalen und internationalen Leichtathletik einige Neuerungen und Änderungen in Kraft, über die hier kurz informiert werden soll. Einerseits fand vor der Weltmeisterschaft in Helsinki ein Kongress des Weltverbandes IAAF statt, der mehrere Regeländerungen beschlossen hat, andererseits hat der DLV-Verbandsrat auf seiner November-Sitzung über Veränderungen der nationalen Ordnungen entschieden.

Unter anderem im Hammerwurf wurden Regeln modifiziert (Foto: Birke)
Eine komplette Übersicht über die IAAF-Regeländerungen hat Klaus Hartz, das deutsche Mitglied des IAAF Technical Comittee, mit Kommentaren in einem Dokument zusammengestellt, dass auf leichtathletik.de heruntergeladen werden kann Die Druckvorlage zur Ausgabe 2006 der Internationalen Wettkampf-Regeln (IWR) liegt der Firma Hornberger bereits vor.

Auf dem Internetportal des DLV kann bereits die aktuelle Version der IWR eingesehen werden. Die Änderungen sind mit einem Balken am Seitenrand gekennzeichnet.

Hier einige der wichtigsten Neuerungen, die auch den Wettkampfbetrieb in Deutschland betreffen:

  • International wird auch bei den Männern der Beginn der Seniorenklasse mit 35 Jahren festgelegt (bisher ab 40). National bleibt es bei der zusätzlichen Seniorenklasse M/W30.
  • Die Hürdenhöhe über 110 Meter der internationalen Juniorenklasse U20 wird auf 0,99 Meter gesenkt. Damit sind Hürdensprint und Zehnkampf der männlichen A-Jugend ab 2006 national und international identisch.
  • Bisher war es möglich, dass der Schiedsrichter unter bestimmten Umständen einen ganzen Wettkampf neu ansetzen konnte. Jetzt ist er auch berechtigt, nur einen einzelnen Durchgang wiederholen zu lassen.
  • Bisher war in Bezug auf die Reihenfolge nicht festgelegt, was bei weniger als acht Teilnehmern mit demjenigen geschieht, der im Vorkampf drei ungültige Versuche hatte. Er/sie startet nun im Endkampf vor den anderen. Haben sogar zwei oder mehr Teilnehmer drei ungültige Versuche,