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24.09.2007 | Wettkampf | Holger Teusch

Berglauf-Vize läuft 30:18,16 Minuten im Flachen

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Eigentlich sollte Carlo Schuff beim 6. SWT-Flutlichtmeeting im Trierer Moselstadion bei den Jugendlichen über 5000 Meter für ein flottes Tempo sorgen, doch sein ehemaliger Trainer Heinz Reifferscheid überredete den deutschen Berglauf-Vizemeister zu einem Start über 10.000 Meter. Nur sechs Tage nach dem fünften Platz bei den deutschen 10-km-Straßenlauftitelkämpfen lief Schuff in 30:18,16 Minuten die 25 Stadionrunden so schnell, wie noch nie zuvor.

Schnelle Zeiten für Carlo Schuff und Christiane Dobmeier. (Foto: <a href="http://www.fotolauf.de/" target="_blank">Holger Teusch</a>)

Schnelle Zeiten für Carlo Schuff und Christiane Dobmeier. (Foto: Holger Teusch)

Eigentlich war Carlo Schuffs Saison abgehakt. Der fünfte Platz in Mannheim mit persönlicher Bestzeit von 30:08 Minuten und der Vizemeistertitel mit der Mannschaft des PST Trier war ein schöner Abschluss. Beim SWT-Flutlichtmeeting noch ein bisschen Tempomacherdienste für den Vereinsnachwuchs leisten und am kommenden Freitagabend bei einer Stadioneröffnung in Schweich 800 Meter (!) rennen, so sollte die (bisher) erfolgreichste Saison des 26-Jährigen ausklingen. Doch sein ehemaligen Trainer Heinz Reifferscheid überzeugte Schuff am vergangenen Freitagabend die optimalen Bedingungen (15 Grad, kein Wind) und seine gute Form für einen Versuch über 10.000 Meter zu nutzen.

Der 17-jährige Yannik Duppich (Gerolsteiner LGV/15:11,26), die A-Jugendlichen Philipp Klaeren (PST Trier/15:22,39) und Enrico Zenzen (PST Trier/15:26,50) sowie der B-Jugendliche Philipp Werland (LG Bernkastel-Wittlich/15:52,47) zogen sich auch ohne den "Edelhasen" Schuff gut aus der Affäre. In 15:04 Minuten fast exakt die gleiche Zeit wie 5000-Meter-Sieger Duppich hatte auch Schuff nach der Hälfte der 10.000-Meter-Distanz. Da konnte sein Vereinskamerad Marc Kowalinski noch mithalten. Auf den zweiten 5000 Metern war Schuff dann ganz auf sich allein gestellt. Um die 30-Minuten-Marke zu unterbieten, reichte es so nicht. "Ich hatte Kilometer von 3:04 bis 3:06 Minuten drin", erklärte der Bankangestellte, der neben Beruf und Training noch ein Studium absolviert. 30:18,16 Minuten bedeuteten aber Meetingrekord. Den hatte erst vor einem Jahr der U20-EM-Fünfte Thorsten Baumeister (ebenfalls PST Trier) in 30:28,29 Minuten aufgestellt. Als Zweiter verbesserte sich der Vorjahresdritte Marc Kowalinski (PST Trier) um rund zwei Sekunden auf 30:51,66 Minuten. Der ehemalige luxemburgische 10.000-Meter-Meister Thierry Hübsch verfehlte seine Bestzeit in 31:23,83 Minuten nur um 20 Sekunden.

Eine gute Siegerzeit war bei den Frauen bereits programmiert, als sich die Zwölfte der 10-km-DM (2. W35), Christiane Dobmeier (TV Hermeskeil), ansagte. Vier Tage vor ihrem 39. Geburtstag und wie Schuff nur sechs Tage nach dem Rennen in Mannheim lief die zweifache Mutter in 35:41,29 Minuten an die siebte Stelle der deutschen Jahresbestenliste. Bereits als Sechster des Gesamteinlaufs steigerte der 56 Jahre alte Herbert Ehlen (Gerolsteiner LGV) den M55-Rheinlandrekord auf 33:30,80 Minuten.

Insgesamt 144 Sportler (im Ziel registriert) nutzen zum Saisonabschluss in zehn Rennen die guten Bedingungen und die Flutlichtatmosphäre im Trierer Moselstadion. Vier Frauen und zehn Männer qualifizierten sich durch ihre Leistungen für die Eliteläufe beim 18. Bitburger-Silvesterlauf in Trier am 31. Dezember. Für die Freistarts mussten die Männer 10.000 Meter unter 36 Minuten laufen. Bei Frauen waren 41 Minuten (10.000 Meter) bzw. 20 Minuten (5000 Meter) gefordert.

Ergebnisse, Bilder und weiterer Bericht unter www.bitburger-silvesterlauf.de im News-Bereich.


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