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28.09.2007 | Verband | Karsten Schultheiß (TV Birkenfeld)

Peter Mirkes feiert seinen 80.

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Peter Mirkes, der erfolgreichste Sportler aller Zeiten des TV Birkenfeld, wird am Freitag, 28. September 2007, 80 Jahre alt. 16 Gold, 1 Silber- und 2 Bronzemedaillen holte der schnellste Metzgermeister Deutschlands bei neun Welt- und Europameisterschaften der Leichtathletik-Veteranen von 1977 bis 1995.

Peter Mirkes (TV Birkenfeld) wird 80. (Foto: privat)

Peter Mirkes (TV Birkenfeld) wird 80. (Foto: privat)

Als „Persönlichkeit, die durch ihre zurückhaltende, sachliche und kompetente Art allseits Respekt und Beachtung genießt“, würdigt der Stadtbürgermeister und TVB-Ehrenvorsitzende, Peter Nauert, den Ausnahmekönner.

Den größten Triumph feierte der über ein Vierteljahrhundert beim TVB engagierte Übungsleiter, der oft den Ehrgeiz seiner Schützlinge bremsen musste, 1987 in Melbourne: In der Altersklasse M60 wurde er vierfacher Seniorenweltmeister und stellte zugleich vier Weltrekorde auf, was sein Verein mit der Ehrenmitgliedschaft honorierte. Über 100 Meter siegte er in exakt 12 Sekunden, über 200 Meter in 24,82 – Zeiten, auf die viele Läufer im besten Alter stolz wären. Bei den 4 x 400 Metern übernahm er mit 15 Metern Rückstand das Staffelholz und setzte sich trotzdem noch klar durch.

„Sport darf nicht zur Schinderei werden“, betonte der damals 60-Jährige, der sein glänzendes Abschneiden auf jahrelange solide Arbeit zurückführte: „Mein Training war immer genau auf meinen Körper abgestimmt.“ Bei internationalen Titelkämpfen distanzierte der Inhaber der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbands regelmäßig auch etliche frühere Olympia-Teilnehmer. „Die Athleten, die ihre Fähigkeiten früh bis aufs Letzte ausreizen, haben im Alter keine Reserven mehr“, meint der Birkenfelder, der als junger Mann für Rot-Weiß Koblenz und Spora Luxemburg an den Start ging und etwa 20 Rheinlandmeistertitel einheimste.

Nachdem er fünf Jahre lang keinen einzigen großen Wettbewerb bestritten hatte, steigerte Mirkes sein Trainingsprogramm vor der  EM 1994 in Athen auf drei Einheiten pro Woche. Der Lohn dafür war Gold über 100 und 200 Meter sowie mit der 4 x 100-Meter-Mannschaft der jüngeren Altersklasse M60.


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