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30.12.2004 | Breitensport | Holger Teusch

Internationale und nationale Sportprominenz beim Silvesterlauf in Trier

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Erstmals ist ein Asienmeister Favorit beim Bit-Silvesterlauf in Trier, der am 31.12.2004 um 13.50 Uhr vom fünfmaligen Diskuswurf-Weltmeister Lars Riedel zusammen mit Wolf-Dieter Poschmann und Triers Oberbürgermeister Helmut Schröer auf dem Hauptmarkt von Deutschlands ältester Stadt eröffnet wird. Mushir Salim Jawher aus Bahrain, Sechster der Jahresweltbestenliste knapp hinter Haile Gebrselassie, will im Bit-Lauf der Asse über 8 km außer Antrittsgeld und Siegprämie auch 2000 Euro für den Streckenrekord (22:21 Minuten des Kenianers Isaac Kariuki, 1997) kassieren.

Damit hat Jawher, der bis vor einem Jahr unter dem Namen Leonard Mucheru für Kenia startete, dem Trierer Vorjahreszweiten Wilson Chemweno den Fehdehandschuh hingeworfen. Falls die gebürtigen Afrikaner doch nicht unbarmherzig aufs Tempo drücken sollten, hat der russische Mittelstrecken-Rekordler Wjatscheslaw Schabunin im Spurt ebenso seine Chance wie die deutschen Starter um den nationalen Crosslaufmeister Alexander Lubina (TV Wattenscheid).

Im Eliterennen der Frauen über 5 km tritt die deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) unter anderem gegen die Überraschungssiegerin des Vorjahres, Susan Kurui aus Kenia an. Mit dabei ist auch wieder Crosslauf-Mannschafts-Weltmeisterin Eyerusalem Kuma aus Äthiopien, die 2003 Zweite wurde. Für eine Überraschung gut ist Kumas Landsfrau Geneth Getaneh. Die erst 19 Jahre alte Läuferin gewann kürzlich den "Great Ethiopian Run" in Addis Abeba. Außer Mockenhaupt steht mit Triathletin Joelle Franzmann eine weitere deutsche Olympiateilnehmerin am Start. Die Olympia-Siebte Irina Mikitenko (LG Eintracht Frankfurt) musste wegen einer Gürtelrose absagen.

10.000 DIN A4-Blätter Papier wurden in Trier zu Konfetti verarbeitet, mehrere Tausend Trillerpfeifen und Wunderkerzen werden verteilt, damit 15.000 erwartete Zuschauer rund 2000 Läufer anfeuern können. Zwei Samba-Bands sorgen für das brasilianische Flair, das der Trierer Silvesterlauf auch den Beinamen "deutsches São Paulo" zu verdanken hat. Spontan wird neben den Benefiz-Aktionen bei den Kinderläufen unter Federführung des Vereins "Bekond aktiv" eine Sammelaktion für die Flutopfer in Südostasien gestartet.


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