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23.09.2009 | Verband | leichtathletik.de

Kinodrama um Gretel Bergmann

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Unter der Regie von Kaspar Heidelbach entstand ein bewegendes, auf der wahren Geschichte um die jüdische Hochspringerin Gretel Bergmann beruhendes Drama. Der Film, der am 20. August 2009 in Berlin seine Premiere feierte, läuft nun in den Kinos.

"Berlin 36" läuft in den Kinos

"Berlin 36" läuft in den Kinos

Berlin 1936: Die Amerikaner drohen, die Olympischen Spiele zu boykottieren, sollten im deutschen Olympia-Kader keine jüdischen Sportler vertreten sein. Aus diesem Grund wird die Jüdin Gretel Bergmann (Karoline Herfurth), die überragende Hochspringerin dieser Zeit, in das deutsche Trainingslager aufgenommen.

In den Augen der Nazis darf Gretel aber auf keinen Fall gewinnen: Der Reichssportführer schickt gegen Gretel die bis dahin unbekannte „Konkurrentin“ Marie Ketteler (Sebastian Urzendowsky), in Wahrheit ein Mann, ins Rennen um die Olympia-Qualifikation - sie soll Gretel übertreffen.

Karoline Herfurth in der Hauptrolle

Doch die Nationalsozialisten haben nicht damit gerechnet, dass sich die beiden Außenseiterinnen und vermeintlichen Konkurrentinnen nach anfänglichen Problemen anfreunden. Am Ende muss sich zeigen, ob die beiden gemeinsam gegen die Intrige der Nazis ankämpfen oder ob der sportliche Ehrgeiz überwiegt.

In den Hauptrollen des 100 Minuten langen Streifens überzeugen Karoline Herfurth als Gretel Bergmann und Sebastian Urzendowsky als Marie Ketteler. Beide wurde von Leichtathletiktrainer Klaus Beer auf ihre Aufgabe vorbereitet. Weiterhin sind Axel Prahl als Trainer Hans Waldmann und August Zirner als Gretels Vater in zentralen Rollen zu sehen.

"Dramatischer gemacht"

Die Authentizität wurde bei der Umsetzung möglichst groß geschrieben. „Die ganze Geschichte ist wirklich so passiert“, unterstreicht Produzent Gerhard Schmidt, „den Schluss haben wir für den Film dramatischer gemacht und die Vorgeschichte zeitlich ein bisschen gerafft. Gretel Bergmann kennt das Drehbuch und hat Verständnis gehabt, dass wir manchmal etwas verdichtet haben. Es ist aber so wenig verändert worden, dass wir sagen können: Dieser Film beruht auf einer wahren Geschichte. Diese ist in der Realität schon unglaublich genug.“

Gedreht wurde 44 Tage lang und das in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Die Gladbecker Kampfbahn diente dabei als Anlage im Stil der Zwanziger Jahre, Das Schloss Eldingen bei Celle wiederum als Schauplatz für das Trainingslager, dort wurde für die Aufnahmen ein Sportplatz angelegt.

Wattenscheider Komparsen

Wer im Kino ganz genau hinschaut, kann auch ein paar bekannte Leichtathletik-Gesichter entdecken. So haben etwa die Wattenscheider Denise Krebs, Sebastian Ernst, Marc Blume und Christian Nicolay als Komparsen an dem Streifen mitgewirkt.

"Wir werden zwar nur zweimal durchs Bild huschen, aber es wird sicher interessant. Der Dreh war auch eine spannende Erfahrung, und Hauptdarstellerin Karoline Herfurth war ganz nett", berichtet die Deutsche 1.500-Meter-Meisterin Denise Krebs, die den Weg ins Kino schon fest eingeplant hat.

www.berlin36.x-verleih.de


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