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01.07.2019 | Wettkampf | Annika Gäb

Olympia Norm und fünf SDM-Titel

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Am Wochenende (29./30. Juni 2019) konnten die Athletinnen und Athleten aus dem LVR in Ratingen, St. Wendel und Mannheim überzeugen.

Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) konnte am Wochenende bereits die Olympia-Norm für Tokio 2020 abhaken (Foto: <a href="https://www.wolfgang-birkenstock.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) konnte am Wochenende bereits die Olympia-Norm für Tokio 2020 abhaken (Foto: Wolfgang Birkenstock).

Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) konnte am Wochenende bereits die Olympia-Norm für Tokio 2020 abhaken. Beim Mehrkampf-Meeting in Ratingen erzielte er ein starkes Ergebnis von 8444 Punkten. Vom ersten Wettbewerb an war Kazmirek stets der Führende in der Zwischenwertung und gab diese Position zu keinem Zeitpunkt ab. Zum Auftakt sprintete er schnelle 10,85 Sekunden über 100 Meter. Im Weitsprung gelang ihm mit 7,74 Metern eine neue Bestleistung. Hiermit stellte er den Rheinland-Rekord ein. Zuletzt war Marcel Kirstges (LG Rhein-Wied) vor fünf Jahren so weit gesprungen. Auch das Kugelstoßen lief für Kazmirek mit 14,72 Metern gut. Einen ersten Dämpfer musste er beim Hochsprung hinnehmen: Mit 1,99 Metern blieb er unter seinen gewöhnten Höhen. Glänzend dann wieder die Leistung über 400 Meter: In 46,81 Sekunden sprintete er nah an seine Bestleistung heran. Der Start in Tag zwei hat mit 14,14 Sekunden über 110 Meter Hürden laut Kazmirek „gut geklappt.“ Im Diskuswurf standen dann 44,71 Meter auf der Ergebnisliste. 5,10 Meter erzielte er in einem äußerst überzeugenden Stabhochsprung-Wettbewerb. Mit den letzten beiden Disziplinen war der aktuell beste deutsche Zehnkämpfer jedoch nicht zufrieden: Im Speerwurf erzielte er 56,95 Meter, den 1500-Meter-Lauf absolvierte er in 4:41,72 Minuten. Gut drei Monate vor der WM in Doha (Katar) zeigte Kazmirek in Ratingen, dass die Form in den meisten Disziplinen stimmt und er in anderen auf einem guten Weg ist, sich unter den Besten der Welt behaupten zu können.

Ergebnisse

Die Süddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 fanden in St. Wendel statt. In der Hauptklasse gewannen die Athletinnen und Athleten des LVR insgesamt zehn Medaillen. Den Titel über 100 Meter sicherte sich Jessica Roos (LG Rhein-Wied) souverän, indem sie im Finale mit 11,58 Sekunden (+3,0 m/s) schnell sprintete. Emma Wörsdörfer (TuS Wallmerod) überzeugte einmal mehr mit dem Speer: Sie warf ihr Sportgerät 47,86 Meter weit und wurde Süddeutsche Meisterin. Die männliche Staffel über 4x100 Meter der LG Rhein-Wied holte nach dem Vizetitel im Vorjahr nun mit einigem Abstand Gold in 40,67 Sekunden. Daran beteiligt war Pascal Kirstges, der seine Bestzeit über 100 Meter auf 10,52 verbesserte und damit Vizemeister wurde. Auch Hendrik Reinhard konnte neben Staffel-Gold eine Einzelmedaille gewinnen: Er wurde Zweiter über 400 Meter in 48,45 Sekunden. Daniel Roos, in der Staffel auf Position zwei eingesetzt, kam über 400 Meter Hürden auf den dritten Platz in 53,62 Sekunden. Auch Radha Fiedler (TuS Roland Brey) reüssierte über die lange Hürdenstrecke: Sie wurde in 60,83 Sekunden Vizemeisterin. Im Diskuswurf überzeugte Fabian Mayer (TuS 1862 Kirn) mit 47,73 Metern und der Silbermedaille. Im Rennen über 800 Meter konnte Morgane Dusaux (LAZ Birkenfeld) mit schnellen 2:12,90 Minuten die Bronzemedaille erkämpfen. Dennis Lukas (LG Idar-Oberstein) lieferte im Kugelstoß glatte 19 Meter ab und wurde dafür mit eienr Bronzemedaille belohnt.

In der U18 verteidigte Hanna Kaiser (LG Bernkastel/Wittlich) ihren Titel im Diskuswurf. Sie kam in ihrem besten Versuch auf 43,98 Meter. Über 400 Meter lieferten sowohl bei der männlichen, als auch bei der weiblichen Jugend Teilnehmer aus dem LVR die schnellsten Zeiten ab. Lucia Sturm (TSV Moselfeuer Lehmen) kam auf die Zeit von 57,25 Sekunden und sicherte sich so Gold. Pech für Lucas Moritz Schuhen (LG Sieg): Er sprintete die Stadionrunde in 49,81 Sekunden gewann damit seinen Lauf. Da im anderen Rennen jedoch die Zeitmessung ausgefallen war, wurden in diesem Wettbewerb keine Titel vergeben. Neben den Medaillen wurden auch einige Platzierungen erkämpft. Bei den Männern kam Leon Schwöbel (LG Westerwald) mit neuer Bestleistung auf Rang vier im Kugelstoß (18,48 m). Nicolas Fusenig (Post-Sportverein Trier) wurde Sechster über 110 Meter Hürden (15,35 sec). Sechstschnellste Frau über 400 Meter war Karoline Zentowski (LG Rhein-Wied; 59,15 sec). Zwei siebte Plätze gab es für Laura Elges (LG Idar-Oberstein) im Speerwurf-Wettbewerb (39,30 m) und für Chiara Bermes (Post-Sportverein Trier) über 1500 Meter (4:35,91 min). Im selben Rennen folgte Sandra Teller (LG Maifeld-Pellenz) auf Rang acht (4:48,41 min). Bei der männlichen Jugend erzielte Benjamin Dern (LAZ Birkenfeld) den vierten Platz über 3000 Meter (9:29,39 min). Fünfte wurden Mario Heoder Riveros (SSC Koblenz-Karthause) über 100 Meter (11,26 sec) sowie Timothy Erpenbach (TuS Katzenelnbogen-Klingelbrach) über 800 Meter (1:58,33 min). Lilian Steilen (Post-Sportverein Trier) belegte Platz sechs im Dreisprug der weiblichen Jugend (11,12 m) und zusammen mit der Staffel über 4x100 Meter ihres Vereins auf Rang 8 (50,52 sec).

Ergebnisse

Bei der Bauhaus-Juniorengala in Mannheim wurden einige Bestzeiten erzielt. Olivia Gürth (Diezer TSK Oranien) kam im Rennen über 800 Meter der U20 auf den fünften Platz und verbesserte sich auf 2:10,09 Minuten. Gürth hatte am 23. Juni in Duisburg bereits eine neue Bestzeit über 2000 Meter Hindernis aufgestellt. Mit ihren 6:43,68 Minuten hatte sie die Norm für das EYOF (European Youth Olympic Festival) deutlich unterboten. Da jedoch noch eine Läuferin aus Deutschland schneller war, wird Gürth leider nicht in Baku (Aserbaidschan) starten dürfen. Sophia Junk (LG Rhein-Wied) konnte in Mannheim mit Bestzeit von 11,46 Sekunden über 100 Meter knapp zwei Wochen vor der U23-EM noch einmal Selbstvertrauen schöpfen. Zudem lief sie mit der DLV-Staffel über 4x100 Meter in 43,28 Sekunden. Mit 10,39 Sekunden gelang auch Roger Gurski (LG Rhein-Wied) in Mannheim eine sehr schnelle Zeit. Mit der deutschen Staffel über 4x100 Meter wurde er in 39,45 Sekunden Erster.

Ergebnisse

Nicht zufriedenstellend war Gesa Felicitas Krauses (Silvesterlauf Trier) Auftritt beim Diamond League Rennen in Stanford (USA). Nachdem ihr erstes Rennen über die Hindernisse sehr gut verlief, musste sie am Sonntag in Stanford einen Rückschlag hinnehmen. In 9:35,67 Minuten kam sie am Ende des Feldes ins Ziel.

Ergebnisse


14.11.2019 | LVR ehrt seine Meister

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