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14.11.2019 | Wettkampf | Annika Gäb

LVR ehrt seine Meister

Partner des LVR:

Es ist Tradition im Leichtathletik-Verband Rheinland, seine besten Athletinnen und Athleten am Ende eines Jahres für die Erfolge der Saison im Rahmen einer Meisterfeier zu ehren. Am Donnerstag, 14. November 2019 waren sie zu Gast in Trier.

Die Deutschen Meisterinnen und Meister und die Athletinnen und Athleten mit internationalen Einsätzen wurden geehrt (Foto: LVR).

Die Deutschen Meisterinnen und Meister und die Athletinnen und Athleten mit internationalen Einsätzen wurden geehrt (Foto: LVR).

Das Ambiente war in diesem Jahr besonders feierlich: Der Rokokosaal im Kürfürstlichen Palais bot eine stimmungsvolle Kulisse für die Feier. Gut zwanzig Athletinnen und Athleten mit Trainern, Familie und Freunden fanden sich unter den Kronleuchtern im reich verzierten Festsaal ein. Gemeinsam mit ihnen feierten Verbandsvertreter, Repräsentanten der Sponsoren des LVR sowie zahlreiche Ehrengäste aus Sport und Politik. Als Highlight des Jahres 2019 verwies LVR-Präsident Klaus Lotz auf die Weltmeisterschaft in Doha, wo gleich zwei Athleten des LVR mit tollen Leistungen überzeugen konnten.

Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) nahm die Ehrungen in Trier entgegen, und berichtete von seinem Wettkampf in Katar, der nicht ganz so verlief wie erhofft. Doch trotz des punktlosen Hürdenrennens war für den 28-Jährigen klar „Ich mache Zehnkampf, nicht Neunkampf oder so – aufhören wäre nicht in Frage gekommen.“ Die Vorbereitung für die Olympischen Spiele 2020 laufen bereits auf Hochtouren, und dort will Kazmirek dann wieder seine Chance ergreifen. WM-Bronzemedaillengewinnerin Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) wandte sich in einer Videobotschaft an das Publikum in Trier und erzählte von ihrem WM-Erfolg und ihren Plänen für die kommenden Monate. Auch ihr Blick geht schon Richtung Tokio, und sie weiß: „Es wird ein hartes Jahr, aber Olympia ist etwas ganz Großes.“

Für seine Erfolge im Cross- und Langstreckenauf wurde Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) ausgezeichnet. Er gehört zu den besten Läufern in Deutschland und konnte unter anderem mit seinem zweiten Platz in der U23 bei der Cross-EM auf voller Linie überzeugen. 800-Meter-Läuferin Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) musste ein bisschen überlegen, was denn ihr Highlight in der abgelaufenen Saison gewesen ist. Bei den Europaspielen in Minsk erkämpfte sie mit dem deutschen Team die Bronzemedaille, aber noch etwas mehr beeindruckte es sie, bei der DM in Berlin „auf der blauen Bahn zu stehen, wo die Weltstars schon gelaufen sind.“ Der Weltklasse ganz nah kam Sophia Junk (LG Rhein-Wied), die 2019 unter anderem bei den World Relays in Yokohama antrat, und dort „die tolle Erfahrung, als junge Athletin unter den Top-Stars zu sein“ machen durfte. Für sie ist der Einstieg in die U23 geglückt, wie sie unter anderem mit ihrem U23-EM-Staffelgold bewies.

Viel Beifall gab auch für Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause). Die Siebenkämpferin war schon oft als Geehrte zu Gast beim LVR, doch in diesem Jahr hieß es Abschied nehmen: Wegen anhaltender Verletzungsprobleme hat Leffler ihre Leistungssportkarriere beendet. Sie blickt zurück auf Karriere mit vielen internationalen Medaillengewinnen, und Klaus Lotz danke ihr für die große Leistungsbereitschaft. Leffler bedauerte etwas, dass ihr in ihrer Karriere wohl nie der perfekte Siebenkampf gelungen sei, doch bereut habe sie ihre Entscheidung nicht.

Neben den Top-Stars, die auf der internationalen Bühne glänzten, waren auch viele Nachwuchs-Hoffnungen und erfolgreiche DM-Teilnehmer in Trier vor Ort. Sie alle konnten auf große Erfolge zurückblicken, die sie mit viel Fleiß und hartem Training erarbeitet haben. Die Ziele, die sich die Athletinnen und Athleten für das kommende Jahr stecken, sind vielfältig: So will Hochspringer Felix Keser (LG Westerwald) nach einer deutlichen Steigerung nun die Zwei-Meter-Marke in Angriff nehmen, und auch Radha Fiedler (TuS Roland Brey) will über die 400 Meter Hürden „noch etwas schneller werden.“ Die Sprinter der LG-Rhein-Wied haben nach dem neu aufgestellten Rheinland-Rekord nun den Rheinland-Pfalz-Rekord über 4x100 Meter im Visier. Hindernisläuferin Olivia Gürth (Diezer TSK Oranien) will im kommenden Jahr in der neuen Altersklasse Fuß fassen, und für Meret Joeris (MTV Bad Kreuznach) steht nach dem DM-Titel im Blockwettkampf der Umstieg auf den Siebenkampf an. Aber auch das Ziel, verletzungsfrei zu bleiben wurde formuliert, denn, so Mehrkämpfer Leon Mürtz (LA TuS Mayen), „vielleicht wird was draus.“

Präsentation Meisterehrung mit allen Geehrten


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