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14.05.2020 | Breitensport | Sportbund Rheinland

Deutsches Sportabzeichen: Ein Orden leidet unter Corona

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Die große Sportabzeichen-Familie im Rheinland wird sie vermissen: Die Sportabzeichen-Ehrung des Sportbundes Rheinland für Vereine und Schulen fällt der Corana-Krise zum Opfer.

„Es blieb uns keine andere Wahl, die Veranstaltung aus dem Terminkalender zu nehmen. Den Schulen, Vereinen und Einzelsportlern ist derzeit sicher auch nicht zum Feiern zu Mute“, kommentiert SBR-Präsidentin Monika Sauer die derzeitige Lage. Man werde nun nach alternativen Formaten suchen, die Sportabzeichen-Sieger des Jahres 2019 zu ehren. „Dabei werden wir natürlich die Entwicklung der Lage im Auge behalten“, sagt Sauer.

Besonderer Situationen erfordern besondere Maßnahmen: So dankt Monika Sauer in einer Videobotschaft den erfolgreichen Vereinen, Schulen und Einzelsportlern für ihr Engagement beim Sportabzeichen. Ebenso richtet sie ihren Dank an die Sparkassen, die in den einzelnen Sportkreisen das Sportabzeichen fördern. „Ich freue mich, Sie alle bald wieder zu treffen, und ihnen auch persönlich zu ihren Leistungen gratulieren zu können“, schließt die SBR-Präsidentin ihre Videobotschaft.

Unterdessen blieb auch die SBR-Geschäftsstelle nicht untätig und führte Web-Seminare rund um den ältesten Deutschen Sportorden durch. Es ging dabei nicht nur um Formalien wie Prüfungsbedingungen und die Online-Eingabe der Ergebnisse über SBR Lokal.de. „Viele Teilnehmer*innen wollten wissen, wann und unter welchen Bedingungen sie wieder trainieren können“, sagt SBR-Referent Alexander Smirnow. In der derzeitigen Situation gebe es hier jedoch keinen Königsweg. „In unserer Beratung haben wir auch immer wieder auf die aktuell gültige Landesverordnung zur Bekämpfungen der Corona-Krise verwiesen“, erklärt Smirnow. Dabei hänge die Wiederaufnahme des Trainings und der Prüfungen auch von den Gegebenheiten vor Ort ab. Außerdem werde man auf der SBR-Homepage laufend über die neueste Entwicklung und Möglichkeiten des Trainings informieren.

Nach Lockerung der Beschränkungen erscheint das Sportabzeichen prädestiniert, einen geordneten Übungsbetrieb aufnehmen zu können. Das Training kann größtenteils im Freien, einzeln, zu zweit oder in kleinen Gruppen unter Beachtung Mindestabstands (1,5, Meter) durchgeführt werden. SBR-Präsidentin Monika Sauer appelliert an allen Sportler*innen, die geltenden Regeln und Bestimmungen strikt zu beachten, um einen Rückfall zu vermeiden.

Sportabzeichen Ehrung 2019: Die besten Vereine, Schulen und Einzelsportler

Im vergangenen Jahre legten im Sportbund Rheinland 22.482 Sportler*innen das Sportabzeichen ab. Dies bedeutet ein Rückgang - von sieben Prozent gegenüber 2018 mit 24.177 Abnahmen. Dennoch bewegen sich die Zahlen im bundesweiten Vergleich weiterhin auf einem hohen Niveau. Hier eine Übersicht über die besten Vereine, Schulen und Einzelsportler.

Persönliche Ehrungen – Sportabzeichen mit Zahl

Zahl 67: Walter Napp (TuS Ahrweiler)

Zahl 55: Klaus-Hermann Wilbert (VfL Altendiez), Ulrich Hönscher (TG Trier)

Zahl 50: Horst Schneider (TuS Sohren), Albert Dittmar (VfB Polch), Gertrud Wagner (TV Remagen), Peter Degen (TV Sinzig), Wolfgang Bellartz-Kösters (TV Bad Hönningen), Hermann Grathoff (VfB Linz), Karl-Josef Schwickart (TuS Montabaur), Gerd Schuster (TV Bitburg), Gerdamarie Leidl (TV Remagen)

Zahl 45: Altvater, Waldemar (TV Meisenheim), Immo Betzler (TuS 05 Daun), Michael Bügner (TuS Sohren), Erhard Kötz (TV Kastellaun), Michael Schwarz (MTV Bad Kreuznach), Walter Litzbarski-Marx (TuS 05 Daun)

Zahl 40: Franz-Josef Buchholz (TuS Asbach), Luise Schmidt (TV Weisel), Hubertus Brandenburg (TuS Kirn), Wolfgang Löber (Spvgg. Wildenburg), Erwin Fritzen ( TuS 05 Daun), Christa Pink (Ski-Club Wissen), Horst Berg (Ball- u Gymnastikverein Simmern), Friedhelm Rodenbusch (TuS Sohren), Dr. Hermann Jacoby (TuS Montabaur), Achim Kugel (TuS 05 Daun), Hans-Josef Jellinek (CTG Koblenz), Elisabeth Jacoby (TuS Montabaur), Dieter Schönherr (TV Braubach), Renate Norrmann (TuS Dierdorf), Helga Wolf (TV Meudt), Mario Jankowski (TV Bad Neuenahr), Gisela Kannenberg (TuS 05 Daun), Edmund Thein (CTG Koblenz)

Platzierungen im Vereinswettbewerb

Gruppe 1 (Bis 400 Mitglieder)

1. Platz: VfR Bad Salzig (Rhein-Hunsrück), 194 Mitglieder, 130 Abnahmen, 67% / 2. Platz: Turngesellschaft Trier 1880 (Trier-Stadt), 265 Mitglieder, 123 Abnahmen, 46,4% / 3. Platz: Schwimmverein Neptun Wissen (Westerwald), 257 Mitglieder, 106 Abnahmen, 41,3%

Gruppe 2 (401 bis 600 Mitglieder)

1. Platz: TV 08 Heppingen (Ahrweiler), 426 Mitglieder, 316 Abnahmen, 74,18% / 2. Platz: VfB Linz (Neuwied), 596 Mitglieder, 210 Abnahmen, 35,2%, 3. Platz: VfL Hillesheim (Vulkaneifel), 592 Mitglieder, 183 Abnahmen, 31,0%

Gruppe 3 (601 bis 900 Mitglieder)

1. Platz: TG Polch (Mayen-Koblenz), 636 Mitglieder, 143 Abnahmen, 22,5% / 2. Platz: TV 08 Baumbach (Westerwald), 899 Mitglieder, 175 Abnahmen, 19,5% / 3. Platz: TV Linz (Neuwied), 658 Mitglieder, 103 Abnahmen, 15,7%

Gruppe 4 (ab 901 Mitglieder)

1. Platz: TV Sinzig (Ahrweiler), 1.058 Mitglieder, 311 Abnahmen, 29,4% / 2. Platz: TV Kastellaun (Rhein-Hunsrück), 1.022 Mitglieder, 274 Abnahmen, 26,8% / 3. Platz: TuS Daun (Vulkaneifel), 1.331 Mitglieder, 300 Abnahmen, 22,5%

Platzierungen im Schulwettbewerb (Rheinland-Pfalz)

Gruppe 1 (bis 150 Schüler*innen)

1. Platz: Grundschule Horbach (Westerwald) 80 Schüler*innen, 83 Abnahmen, 103,75% / 2. Platz: Grundschule Guckheim (Westerwald) 59 Schüler*innen, 58 Abnahmen, 98,31% / 3. Platz: Erich Kästner-Grundschule Hundsangen (Westerwald) 88 Schüler*innen, 83 Abnahmen, 94,32%

Gruppe 2 (151 bis 300 Schüler*innen)

2. Platz: Vinzenz-Von-Paul-Gymnasium Prüm (Bitburg-Prüm), 226 Schüler*innen, 202 Abnahmen, 89,38%

Gruppe IV (501 bis 750 Schüler*innen)

2. Platz: Blandine-Merten-Realschule Trier (Trier-Stadt), 568 Schüler*innen, 489 Abnahmen, 86,09%

Gruppe V (Ab 751 Schüler*innen)

2. Platz: Freiherr-von-Stein Gymnasium Betzdorf (Altenkirchen), 1.056 Schüler*innen, 636 Abnahmen, 60,23% 


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