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13.12.2020 | Jugend | www.dsj.de

dsj bei der 3rd European Youth Work Convention

Partner des LVR:

Abschlusserklärung ‘Signposts for the future’ veröffentlicht

Vom 7.-10. Dezember 2020 fand - zunächst in Bonn geplant – die 3. European Youth Work Convention in digitalem Format statt. Um die ”European Youth Work Agenda” (2015) zu konkretisieren und zukünftige Maßnahmen und Aktionen zu erarbeiten, diskutierten rund 1000 Expert*innen aus 50 europäischen Ländern. Unter ihnen -dsj-Vorstandsmitglied Kirsten Hasenpusch, die als Mitglied der deutschen Delegation an diesem Kongress teilgenommen hat.  

Jugendarbeit im Sport in Europa 
"Europäische Werte wie Solidarität und Zusammenhalt werden auch im Sport großgeschrieben, daher war und ist der Austausch für uns sehr wertvoll. Spannend war insbesondere bei dieser Convention der diverse Austausch mit verschiedensten Akteur*innen der Jugendarbeit, von Forscher*innen, Jugendarbeiter*innen, Ministeriumsdelegationen bis hin zu anderen Stakeholdern aus den EU-Ländern und den Ländern des Europarates. An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass mehr junge Menschen mit am Tisch sitzen, um ihre Perspektive direkt einzubringen.” beschreibt Kirsten ihre Teilnahme. “Als Mitglied der deutschen Delegation konnte ich während der Convention zu vielen auch für uns wichtigen Themen Stellung beziehen und mitdiskutieren. Bspw. bei Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit, inklusiven Zugängen zu Formaten oder Human Rights konnte ich Ansätze und Inhalte aus der Sportjugend-Arbeit präsentieren, aber auch Impulse auf- und mitnehmen. Nun ist es auch an uns, den angestoßenen “Bonner Prozess” zu füllen und mitzugestalten.” 
Gemeinsam formuliertes Ziel der Konferenzteilnehmer*innen ist es, Räume und Orte für Jugendverbände und Jugendarbeit zu sichern und nachhaltige Infrastuktur dafür einzuplanen.  

Abschlusserklärung zum Bonn-Prozess  
In der Abschlusserklärung zum Bonn-Prozess sprechen sich die beteiligten Delegationen für einen Stärkung der Jugendarbeit insgesamt, für eine gemeinsame Qualitätsentwicklung und bessere Anerkennung insbesondere der lokalen Arbeit vor Ort aus. Herausgestellt wird außerdem die Bedeutung der Schnittstellenarbeit mit andern Politikfeldern und Sektoren.  

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft und deutscher Vorsitz im Ministerkomitee des Europarates 
Der 3. Europäische Kongress für Jugendarbeit fand in der Überschneidung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und dem deutschen Vorsitz im Ministerkomitee des Europarates statt. 
Am Kongress nahmen insgesamt 1000 zentrale Akteure des gesamten Arbeitsfeldes „Youth Work“ aus nationaler und europäischer Jugendarbeitspraxis, Jugendpolitik, Jugendforschung, nationalen Jugendringen sowie aus den nationalen Agenturen für die EU-Jugendprogramme teil. 


29.10.2020 | Talentiaden abgesagt

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