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02.04.2019 | Senioren | Annika Gäb

Zehn WM-Titel für die Senioren

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Bei den Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften mit Winterwurf und Straßenwettbewerben in Torun (Polen) sammelten die Athletinnen und Athleten des Leichtathletik-Verbands Rheinland insgesamt 19 Medaillen.

Herausragend war die Leistung von Lydia Ritter (TuS Rot-Weiß Koblenz). Die W80-Läuferin dominierte alle Rennen auf den Strecken von 400 bis 1500 Meter deutlich und wurde hier dreifache Weltmeisterin (Foto: <a href="https://www.wolfgang-birkenstock.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Herausragend war die Leistung von Lydia Ritter (TuS Rot-Weiß Koblenz). Die W80-Läuferin dominierte alle Rennen auf den Strecken von 400 bis 1500 Meter deutlich und wurde hier dreifache Weltmeisterin (Foto: Wolfgang Birkenstock).

Herausragend war die Leistung von Lydia Ritter (TuS Rot-Weiß Koblenz). Die W80-Läuferin dominierte alle Rennen auf den Strecken von 400 bis 1500 Meter deutlich und wurde hier dreifache Weltmeisterin. Über 400 Meter kam sie auf eine Zeit von 1:37,45 Minuten, über 800 Meter war sie 3:57,97 Minuten schnell, und die 1500 Meter absolvierte sie in 8:28,06 Minuten. Zum Abschluss der WM holte sie dann nicht nur eine vierte Goldmedaille, sondern sie lief mit der 4x200-Meter-Staffel einen neuen Weltrekord: Ritter ergänzte das deutsche W75-Team, welches die vierfache Hallenrunde in 2:50,72 Minuten und damit so schnell wie nie zuvor eine W75-Staffel sprintete. Insgesamt nimmt Ritter fünf Medaillen mit nach Hause: Bei ihrem Einzelstart über 200 Meter wurde sie in 43,49 Sekunden Dritte.

In der M80 konnte Adolf Nehren (LA TuS Mayen) überzeugen: Er startete vier Mal und sicherte sich vier Medaillen. Weltmeister wurde Nehren im Weitsprung mit einem Ergebnis von glatten 4,00 Metern. Im Anschluss sprintete er über 60 Meter in 9,38 Sekunden zum Vizetitel. Bronze holte er sich mit 33,43 Sekunden über 200 Meter. Eine zweite Goldmedaille erhielt Nehren für seinen Einsatz in der M80-Staffel, die das Rennen über 4x200 Meter in 2:23,11 Minuten für sich entschied. Auch in der M75 gewann die deutsche Staffel, und hier war Friedhelm Adorf (LG Rhein-Wied) dabei. Die Siegzeit des deutschen Quartetts lag bei 2:10,42 Minuten. Bei seinen Einzelstarts gewann Adorf zwei Bronzemedaillen: Zunächst wurde er über 400 Meter Dritter in 1:13,58 Minuten, drei Tage darauf kam er über 200 Meter in 30,38 Sekunden auf den gleichen Rang. Otmar Seul (LAZ Birkenfeld) erreicht mit Team in der M75 auf der Crosslaufstrecke den Vizetitel.

Gleich bei ihrer ersten WM sicherte sich Mareike Metz (Post-Sportverein Trier) den Weltmeistertitel. Sie warf den Speer in der Altersklasse W35 auf 36,69 Meter und lag damit deutlich vor ihren Konkurrentinnen. Zusätzlich konnte Metz im Weitsprung mit der Weite von 5,11 Metern den sechsten Platz erzielen. Elisabeth Springer (TV Bad Sobernheim) ging beim Crosslauf und Halbmarathon an den Start. Die W70-Starterin wurde Dritte und führte als beste Deutsche das DLV-Team zum Mannschafts-Titel. Im Halbmarathon erreichte Springer nach 2:11:59 Stunden das Ziel und wurde Fünfte. In der Mannschaftswertung gewann das deutsche Team mit Springer Gold mit einer Gesamtzeit von 6:22:06 Stunden. Jennifer Gartmann (LG Westerwald) konnte zwei Medaillen in der W40 erkämpfen. Gleich zu Beginn der WM gewann sie Bronze im Hochsprung mit einer übersprungenen Höhe von 1,40 Metern. Im Fünfkampf sammelte sie 3556 Punkte und wurde damit Vize-Weltmeisterin. Auch im Weitsprung lag Gartmann mit 5,04 Metern weit vorne und wurde Sechste. Im Finale über 60 Meter Hürden kam sie auf den fünften Platz mit einer Zeit von 9,32 Sekunden.

Markus Paquée (LG Rhein-Wied) erzielte sein bestes Ergebnis über 60 Meter Hürden. Hier kam er in 8,79 Sekunden auf Rang vier in der M40. Mit der deutschen Staffel über 4x200 Meter erreichte Paquée den fünften Platz in 1:51,45 Minuten, und im Speerwurf wurde er mit 49,55 Metern Siebter. Irmgard Mann (LG Bitburg-Prüm) ging in verschiedenen Langlaufdisziplinen an den Start. Ihr bestes Resultat erzielte sie über 3000 Meter, wo sie in 14:44,65 Minuten Fünfte in der Altersklasse W65 wurde. Insgesamt schnitt Deutschland bei dieser Hallen-WM sehr gut ab: Mit einer Gesamtzahl von 262 Medaillen, davon 100 goldene, führt der DLV den Medaillenspiegel deutlich an.

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Ergebnisse LVR


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