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27.05.2019 | Wettkampf | Annika Gäb

Für WM, EM und DM qualifiziert

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Die Athletinnen und Athleten des Leichtahletik-Verbands Rheinland nutzten das Wochenende, um bei hochkarätigen Meetings Qualifikationsleistungen für die Weltmeisterschaften in Qatar, die U23-Europameisterschaften in Schweden sowie für verschiedene Deutsche Meisterschaften zu erbringen.

Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) erfüllt die Norm für die Weltmeisterschaften in Doha (Foto: Iris Hensel).

Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) erfüllt die Norm für die Weltmeisterschaften in Doha (Foto: Iris Hensel).

Der erste Wettkampftag beim Hypomeeting in Götzis (Österreich) verlief gut für Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied): Zum Auftakt sprintete er schnelle 10,84 Sekunden über die 100 Meter. Im Weitsprung kam er mit 7,59 Metern recht nah an seine Bestleistung heran, und im Kugelstoßen stellte er mit 14,94 Metern sogar eine neue Bestmarke auf. Einbußen auf dem Punktekonto musste Kazmirek dagegen beim Hochsprung hinnehmen: Bei unangenehmen Wetterbedingungen kam Kazmirek diesmal nur auf 2 Meter – für ihn aber absehbar, denn aufgrund von Achillissehnenbeschwerden stand der Hochsprung in den letzten Monaten nicht auf dem Trainingsplan. Mit einem starken Lauf über 400 Meter in 47,33 Sekunden schob sich Kazmirek am Ende des ersten Tages auf den Bronzerang.

Mit 14,39 Sekunden über 110 Meter Hürden startete Kazmirek solide in den zweiten Tag. Im Diskuswurf musste er einen ersten Rückschlag hinnehmen: Seine 41,37 Metern waren nicht zufriedenstellend. Pech dann im Stabhochsprung: Nach überquerten 4,80 Metern brach beim Versuch über 5 Meter der Stab. „Danach war mir irgendwie der Stecker gezogen, ich war gar nicht mehr handlungsfähig“, kommentierte der 28-Jährige den weiteren Wettkampfverlauf. 59,09 Meter im Speerwurf sowie 4:45,02 Minuten über 1500 Meter erzielte er in den beiden letzten Disziplinen. Kazmirek beendete den ersten Zehnkampf der Saison mit 8229 Punkten als Sechster. Die Norm für die Weltmeisterschaften in Doha hat er damit in der Tasche, um ein sicheres Ticket für einen der drei deutschen Startplätze zu haben, wird er wohl im Laufe des Sommers noch einmal nachlegen müssen. Sieger in Götzis wurde mit 8711 Punkten Damian Warner aus Kanada.

Ergebnisse Hypomeeting Götzis

Sophia Junk (LG Rhein-Wied) konnte in Weinheim bei den Chrono Classics zwei Normen für die U23-EM in Gävle (Schweden) abhaken: Mit der DLV-Staffel über 4x100 Meter blieb sie in 43,62 Sekunden deutlich unter der geforderten Zeit. Bei ihrem Einzelstart über 200 Meter erfüllte Junk die Norm mit 23,45 Sekunden auf das Hundertstel genau und entschied das Rennen für sich. Ihr Vereinskamerad Roger Gurski kam in Weinheim mit 21,29 Sekunden über 200 Meter unter die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Zudem war er in einer DLV-U23-Staffel über 4x100 Meter im Einsatz. Ihre Normen bestätigen konnten Viktoria Müller für die DM der Aktiven über 100 Meter Hürden (13,92 sec im Vorlauf) sowie Maja Höber über 100 Meter für die U23-DM (12,02 sec; beide LG Rhein-Wied). Joshua Wagner (LG Westerwald) konnte sich über 110 Meter Hürden nochmals deutlich verbessern. Mit seiner Zeit von 14,29 Sekunden im Vorlauf gehört er aktuell zu den besten Hürdensprintern in der U20 deutschlandweit. Im Wettbewerb in Weinheim kam er auf den vierten Platz.

Ergebnisse Chrono Classics Weinheim

Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) verbesserte im belgischen Oordegem seine Bestzeit über 5000 Meter auf 13:45,68 Minuten. Damit ist er klar für die DM qualifiziert. Im Leichtathletik-Verband Rheinland wurde seit über dreißig Jahren nicht mehr eine so schnelle Zeit auf den 12,5 Stadionrunden gelaufen. Auf der ewigen LVR-Bestenliste liegt Fitwi auf Rang fünf. Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) lief ihre ersten 800 Meter in dieser Saison in 2:07,08 Sekunden und blieb damit auf Anhieb knapp zwei Sekunden unter der DM-Norm für die Frauen. Die Norm für die U23-DM unterbot sie sehr deutlich.

Ergebnisse ifam outdoor Oordegem


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