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23.09.2019 | Breitensport | Leonhard Stibitz

Treppenlauf mit kleinem Jubiläum und großer Beteiligung

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Laufevent feierte fünfte Auflage.

Treppenlauf mit kleinem Jubiläum und großer Beteiligung (Foto: Leonhard Stibitz).

Treppenlauf mit kleinem Jubiläum und großer Beteiligung (Foto: Leonhard Stibitz).

Kaum waren die Glockentöne der Felsenkirche zum 11- Uhr- Schlag verhallt, betätigte Oberbürgermeister und Schirmherr dieser Veranstaltung, Frank Frühauf die Startpistole. Damit gingen die Starter des kurzen Laufes mit neuer Rekordbeteiligung auf die  Strecke. Über 350 Stufen und zahlreiche Höhenmeter waren auf der 4,20 Kilometer Distanz zu überwinden. Ein Start-Ziel-Sieg konnte Maurice Machwirth (LG I – O) verbuchen. Damit verwies er Mitfavorit Marco Gabriel (Marathonteam Hagner) und Nicholas Fetzer (VfL Algenrodt) auf die Plätze zwei und drei. Erste Frau in Ziel war Susanne Schwab (LG I – O), die bei allen fünf Läufen dabei war, sich hier aber erstmals den Sieg holte. 

Pünktlich eine Stunde später ging es dann auf die lange Distanz. Auch bei dieser anspruchsvollen Strecke war ein neuer Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Es warteten doppelt so viele Stufen und verschärfte 2,5 Kilometer mehr auf die Athleten als beim kleinen Lauf. In Abwesenheit der Vorjahressieger Konstantin Wedel und Steffen Übel erreichte Zacharias Wedel vom Team Fitter Tec als Erster das Ziel. Er legte ein Höllentempo vor und sprach dann im Ziel von der schönen Aussicht. Da fiel dann doch einigen Breitensportlern die Kinnlade runter, angesichts der Tatsache, dass sie wegen der Anstrengung keine Augen für solche Sachen hatten.

Deutlich hinter Wedel aber noch weit vor dem Hauptfeld kam der Zweitplatzierte, Matthias Andes vom 1. FC Kaiserslautern ins Ziel. „Wenn Deine Fußballkollegen, so spielen würden wie Du läufst, wären sie nicht in der dritten Liga,“ witzelte Heinz Hofmann, der in gewohnt gekonnter Manier wieder das Laufevent moderierte. Schnellste Frau war hier einmal mehr Sandra Dolby. „Großes Lob an das Publikum, die Stimmung war ja fast besser als in Hamburg“ schwärmte Dolby, die vor wenigen Wochen erfolgreich den Ironman in der Hansestadt absolvierte. Die tolle Atmosphäre  lag auch an der neuen Streckenführung. Eigentlich aus Not heraus geboren, um den Sicherungsarbeiten oberhalb der Felsenkirche gerecht zu werden, kristallisierte sich eine  noch reizvollere Strecke als in den Jahren zuvor heraus. Die Route soll auch im nächsten Jahr so beibehalten werden.

Nach den beiden Läufen ehrte Margareta Naumann, Leichtathletik Kreisvorsitzende, das Ehepaar Hagner und Leonhard Stibitz vom SV 05 Göttschied für die fünfte Auflage dieses einzigartigen Laufevents. Dazu gab es eine Urkunde vom Leichtathletikverband Rheinland. Hagners hatten so viel Herzblut, Engagement und Arbeit in diese Veranstaltung gesteckt, da wunderte es nicht, dass es Blumen Sekt und unzählige lobende Worte von den Teilnehmern gab. „Da muss man schon im positiven Sinne verrückt sein. Jede Wurzel und jedes Schlagloch im Wald sind  markiert und die Treppenstufen zum Teil mit der Drahtbürste vom Moos befreit. Das habe selbst ich noch nicht gesehen“, wußte Leichtathletik-Urgestein Heinz Hofmann zu berichten. Jürgen Schardt vom TC Schwarz-Weiss Montabaur, mit 77 Jahren ältester Teilnehmer, konnte sich da nur anschließen. „Es war rundum fantastisch.“ Wie die meisten anderen Läufer hat auch er einen Start im nächsten Jahr fest ins Auge gefasst.

Ergebnisse


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