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02.04.2020 | Verband | Annika Gäb

LVR beantragt Kurzarbeit

Partner des LVR:

Das Coronavirus und die damit verbundenen Einschränkungen haben großen Einfluss auf den organisierten Sport. Dabei sind nicht nur die Athletinnen und Athleten durch den Wegfall von Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten betroffen, auch für die Geschäftsstelle des Leichtathletik-Verbands Rheinland stehen schwierige Zeiten bevor.

LVR-Präsident Klaus Lotz teilte mit, dass der LVR für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle Kurzarbeit beantragt (Foto: privat).

LVR-Präsident Klaus Lotz teilte mit, dass der LVR für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle Kurzarbeit beantragt (Foto: privat).

Seit dem 15. März sind die anfallenden Aufgaben in der Geschäftsstelle stark zurückgegangen. Da bis auf weiteres keine Meisterschaften, keine Kadermaßnahmen, keine Lehrgänge und keine Sitzungen der Verbandsorgane stattfinden, gibt es auch für die drei hauptamtlichen Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle in Koblenz deutlich weniger zu tun. Zudem entsteht dem LVR durch die Corona-Krise ein beträchtlicher finanzieller Schaden. Durch die Absage von Laufveranstaltungen entfallen die Einnahmen der Finisher-Gebühr. Auch der Verkauf von Laufabzeichen ist - insbesondere aufgrund der Schulschließungen – eingebrochen. 

LVR-Präsident Klaus Lotz teilte daher dem LVR-Verbandsrat Anfang der Woche mit: „Das Präsidium hat in einer Telefonkonferenz beschlossen, für die Mitarbeiter mit TVL-Verträgen bei der Agentur für Arbeit ab dem 01.04.2020 bis auf weiteres 50% Kurzarbeit zu beantragen. Diese Maßnahme wurde notwendig, weil u.a. einige für den Haushalt geplante Einnahmepositionen gerade komplett wegbrechen. Der Beschluss erfolgte in enger Abstimmung mit den Mitarbeitern.“ Der Geschäftsführer des Leichtathletik-Verbands Rheinland, Achim Bersch, geht davon aus, dass mit der reduzierten Arbeitszeit „alle aktuell anfallenden Aufgaben auf der Geschäftsstelle erledigt werden können.“

Da völlig unklar ist, wann der Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen werden kann, gelten auch weiterhin alle Meisterschaften bis auf weiteres als abgesagt. Mit einem Vorlauf von 3-4 Wochen werden die Sportler und Vereine informiert, wann es weiter geht. Dann ggf. mit einem angepassten Terminkalender.


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