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19.05.2020 | Verband | Annika Gäb

LVR Präsidium zur Zukunftsperspektive RLP

Partner des LVR:

Für unser Bundesland wurden zum 13. Mai unter dem Titel „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ weitere Lockerungsmaßnahmen beschlossen, die sich auch im Sportbetrieb bemerkbar machen. Das Präsidium des Leichtathletik-Verbands Rheinland (LVR) hat auf die Verordnung mit neuen Beschlüssen reagiert.

LVR-Präsident Klaus Lotz teilte mit, dass der LVR für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle Kurzarbeit beantragt (Foto: privat).

LVR-Präsident Klaus Lotz teilte mit, dass der LVR für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle Kurzarbeit beantragt (Foto: privat).

Alle LVR-Veranstaltungen (Meisterschaften auf Kreisebene und höher) werden bis mindestens 28. August 2020 abgesagt. Ob eine „Late Season“ mit Veranstaltungen ab dem 29. August geplant werden kann, wird Anfang bis Mitte Juli entschieden. Stadionnahe Veranstaltungen der Vereine ab dem 27. Mai können vom LVR genehmigt werden, wenn eine behördliche Genehmigung vorliegt. Die Veranstalter haben dabei einige Auflagen zu beachten:

  • Zugangskontrollen zum Veranstaltungsgelände (Einlass nur bis zur Höchstzahl: 27.05. – 09.06. bis zu 100 Personen, danach 250 Personen).
  • Erfassen von Name und Adressen der Personen auf dem Veranstaltungsgelände zur Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit. Aufbewahrungsfrist 4 Wochen. Für die Erfassung muss jeder Teilnehmer seinen eigenen Stift mitbringen.
  • Wahrung der Abstandsregeln
  • Beschränkung des Begegnungsverkehrs (Einbahnregelung auf dem Veranstaltungsgelände)
  • alle Personen auf dem Veranstaltungsgelände - außer Athleten eine Stunde vor, während und eine Stunde nach dem Wettkampf – müssen Mund-Nasen-Masken tragen.
  • der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erstellen
  • Disziplinen nur gemäß DLV Konzept

Stadionferne Veranstaltungen wurden seitens des LVR bereits im vierten Quartal 2019 genehmigt. Diese Genehmigung wird aufrecht erhalten. Das Präsidium weist die Veranstalter jedoch darauf hin, dass sie dringend eine behördliche Genehmigung einholen müssen, wenn sie die Veranstaltung nicht absagen. Nach aktuellem Stand ist nicht damit zu rechnen ist, dass Laufveranstaltungen seitens der Behörden genehmigt werden können – so die Einschätzung des Geschäftsführers des Sportbunds Rheinlands, Martin Weinitschke, der sich das LVR-Präsidium anschließt.

Wettkämpfe und Veranstaltungen werden bis auf Weiteres also nur extrem eingeschränkt möglich sein. Die neuste Corona-Bekämpfungsverordung des Landes Rheinland-Pfalz sieht aber für das (Vereins-)Training Lockerungen vor. So ist der Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Wahrung des Kontaktverbots und Mindestabstands zulässig. Zu diesem Zweck ist die Nutzung von Einrichtungen und Anlagen im Freien gestattet, soweit die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden und der Träger der Einrichtung oder Anlage einer Öffnung ausdrücklich zugestimmt hat.

Siebte Corona-Bekämpfungsverordnung RLP (ab 18. Mai in Kraft)


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