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09.08.2020 | Wettkampf | Annika Gäb

DM-Medaillen für Gurski und Lukas

Partner des LVR:

Etwas durchwachsen fällt die Bilanz der LVR’ler bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig am 8./9. August aus. Denn neben starken Leistungen und zwei Bronzemedaillen bleibt auch etwas Enttäuschung über zwei vierte Plätze und eine nicht genutzte Medaillenchance. Insgesamt kam der LVR auf sieben Top-8-Platzierungen.

Dennis Lukas (LG Idar-Oberstein) darf sich über eine Bronzemedaille freuen (Foto: <a href="https://www.wolfgang-birkenstock.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Dennis Lukas (LG Idar-Oberstein) darf sich über eine Bronzemedaille freuen (Foto: Wolfgang Birkenstock).

Mit einer Medaille hat Roger Gurski (LG Rhein-Wied) wohl nicht gerechnet. Am Samstag war er noch in 10,52 über 100 Meter ausgeschieden. Am Sonntag legte er dann im Vorlauf über 200 Meter eine Saisonbestleistung von 20,78 Sekunden hin. Mit der drittbesten Vorlaufzeit konnte Gurski mit einigem Selbstvertrauen in das Finale gehen, und mutig sprintete er durch die Kurve. Geschlagen geben musste er sich lediglich Steven Müller (LG OVAG Friedberg-Fauerbach; 20,79 sec) und Robin Erewa (TV Wattenscheid 01; 20,86sec). Gurski kam auf eine Zeit von 20,91 Sekunden. Auch Dennis Lukas (LG Idar-Oberstein) darf sich über eine Bronzemedaille freuen. Der Kugelstoßer musste allerdings bis zum letzten Versuch warten, um sich die Podestplatzierung zu sichern. Hier konnte er die Kugel auf 19,15 Meter bringen. Weiter kamen nur David Storl (SC Leipzig; 20,17 m) und Simon Bayer (VfL Sindelfingen; 19,31 m).

Pech mit einem vierten Platz hatte Majtie Kolberg (LG Kreis Ahweiler): Sie lief ein starkes Rennen über 800 Meter. Ihre persönliche Bestzeit, die sie erst vor wenigen Wochen aufgestellt hatte, konnte sie mit 2:02,77 Minuten annähernd bestätigen. Doch leider musste Kolberg beim Versuch, die Führung zu übernehmen, einen Rempler von der späteren Siegerin Christina Hering (LG Stadtwerke München; 2:01,61 min) einstecken. Möglicherweise kostete sie das eine Medaille, denn die Plätze eins bis vier lagen alle nur ganz knapp auseinander. Auch Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) kam auf den undankbaren vierten Platz. Er stellte sich dem Hitzerennen über 5000 Meter, lief einen tollen Wettkampf und erreichte das Ziel nach 14:08,23 Minuten.

Zehnkämpfer Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) trat in drei Disziplinen an. Die 400 Meter ging er wohl etwas zu ambitioniert an und kam am Ende auf Platz 10 in 47,53 Sekunden. Bei den 110 Meter Hürden musste er dann feststellen, dass „drei Stunden Regeneration nach dem 400-Meter-Lauf nicht ausreichen“ (15,24sec; Platz 13). Besser lief es am Sonntag: Hier überzeugte Kazmirek mit einem fünften Platz im Weitsprung (7,48m). Radha Fiedler (TuS Roland Brey) lief mit Saisonbestzeit von 1:00,19 ins Finale über 400 Meter Hürden. Hier kam sie in 1:00,50 auf den achten Rang. Im Kugelstoßen kommt Leon Schwöbel (LG Rhein-Wied) nach Umstellung der Technik noch nicht an seine gewohnten Weiten heran. Dennoch gab es für 16,45 Meter den achten DM-Platz. Eine sicher geglaubte Medaille blieb bei diesen Deutschen Meisterschaften aus: Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) musste das Rennen über 3000 Meter Hindernis entkräftet abbrechen. Sophia Junk (LG Rhein-Wied) war aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht an den Start gegangen.

Ergebnisse


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