NADA-Kuratorium wählt neuen Vorstand

Die Mitglieder des Kuratorium der Stiftung Nationale Anti Doping Agentur (NADA) haben auf ihrer Jahressitzung am 6.Dezember 2006 in Bonn den Vorstand für die Amtsperiode 2007 - 2010 gewählt.

Neu im Vorstand sind der ehemalige Weitspringer und frühere Leistungssportdirektor des DSB, Armin Baumert, Ministerialrat a.D. Dietmar Hiersemann, sowie Ruder-Weltmeister Sebastian Thormann.  
 
Wiedergewählt wurden Prof. Dr. Dirk Clasing, Markus Hauptmann, Dr. Elisabeth Pott und Hans-Hubertus Schröder. Aus dem Vorstand scheiden der amtierende Vorsitzende Dr. Peter Busse und der Ehrenpräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Theo Rous aus. Heike Henkel war schon Mitte letzten Jahres aus persönlichen Gründen zurück getreten. Bis zur Konstitution des neuen siebenköpfigen Vorstands mit der Wahl des neuen Vorsitzenden, die für Anfang Januar 2007 vorgesehen ist, bleibt der amtierende Vorstand geschäftsführend im Amt.

Der Vorsitzende des NADA-Kuratoriums, Michael Hölz,  Managing Director der Deutschen Bank, äußerte sich sehr zufrieden über das Ergebnis der Neuwahlen. "Es ist uns gelungen, den Vorstand mit ausgewiesenen Fachleuten aus dem sportlichen Kompetenzfeld zu verstärken. Der langjährige DSB-Leistungssportdirektor Armin Baumert ist ein Kenner der Materie wie kein anderer, Sebastian Thormann ist einer der profiliertesten Doping-Gegner unter den Athleten und mit Dietmar Hiersemann kommt ein Pionier der Talentförderung auf Landesebene an Bord. Dies ist eine klare Stärkung auf Seiten des Sports und ein Signal der NADA an die Deutsche Wirtschaft, uns im Kampf gegen Doping stärker zu unterstützen."

Michael Hölz dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Dr. Peter Busse und Theo Rous für ihr langjähriges engagiertes Wirken. "Ohne Peter Busse wäre die NADA nicht zu der wichtigsten deutschen Institution im Kampf gegen Doping geworden. Er hat wichtige Aufbauarbeit geleistet, ein tolles Team zusammengestellt und kein Blatt vor den Mund genommen. Das Haus ist bestellt, jetzt müssen wir sehen, wie wir es weiter ausgestalten können. Um optimale Arbeit zu leisten, brauchen wir mindestens das Doppelte des derzeitigen Haushalts.“