Logo LV Rheinland
Zum Inhalt Nebennavigation
Zum Inhalt Hauptnavigation
 [RSS]  [News]  [Service]  [Shop] 
Zum Inhalt Navigation zweiter und dritter Ebene

Checkliste

Eine gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg. Gehen Sie daher in der Planungsphase möglichst gründlich und systematisch vor – das erspart Zeit und Geld!

Die folgenden Tipps und Empfehlungen sollen Ihnen dabei helfen. Sie sind bewusst so allgemeingültig gehalten, dass sie auf alle Sportarten der Trimm-Spiele anwendbar sind. Dabei hat sich eine Einteilung nach den vier Arbeitsschwerpunkten

  •  Organisation
  •  Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
  •  Essen und Trinken
  •  Umwelt

in der Praxis bewährt. Zusätzlich werden die wesentlichen Planungsschritte in chronologischer Reihenfolge in Form von Checklisten zusammengefasst.

Zur Vorgehensweise

  • Bitte bedenken Sie, dass sich der organisatorische Aufwand nach der Größe Ihrer Veranstaltung richten sollte. Wählen Sie daher unter diesem Gesichtspunkt die für Sie wichtigen Planungsschritte aus und stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Veranstaltung nicht „überorganisieren".
  • Allen Tipps und Empfehlungen ist gemein, dass sie den konkreten örtlichen Voraussetzungen angepasst werden müssen. Erst in Verbindung mit Ihren persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen können sie erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden.
  • Schon in der Planungsphase ist es oftmals sinnvoll, bestimmte Schritte und Entscheidungen schriftlich festzuhalten. Dies erleichtert auch Ihren Mitarbeitern den Einblick in den Stand der Vorbereitungen und kann später als Planungsgrundlage für die nächste Veranstaltung dienen.

Wahl des Veranstaltungsortes

Auch wenn in vielen Fällen der Veranstaltungsort durch die Sportart (Halle, Schwimmbad usw.) bereits festgelegt ist, sollten folgende Kriterien bei der Wahl des Veranstaltungsortes beachtet werden:

  • Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz
  • ausreichend Parkmöglichkeiten, um „wildes Parken" zu verhindern
  • Festlegung des Ortes/der Strecke in Absprache mit der zuständigen Umwelt- bzw. Forstbehörde, wenn die Veranstaltung in der freien Natur stattfindet
  • gegebenenfalls Vorhandensein von Dusch- und Umkleideräumen

Um möglichst viele Menschen anzusprechen, kann es sinnvoll sein, die Veranstaltung nicht auf herkömmlichen Sportanlagen durchzuführen, sondern dorthin zu gehen, wo Menschen sind. Dafür kommen in Frage:

  •  Schulhöfe
  •  Fußgängerzonen und Parkplätze
  •  Parkanlagen
  •  Freibäder und Seen
  •  Strände
  •  Freizeitparks

Festlegung des Veranstaltungstermines

Legen Sie den Termin für Ihre Veranstaltung frühzeitig fest. Berücksichtigt werden dabei sollten:

  • Ferientermine
  • Lokale Konkurrenzveranstaltungen
  • Überregionale „Fernsehereignisse" wie olympische Spiele usw.
  • Gesetze zum Schutz der Sonn- und Feiertage

Kooperation mit anderen Veranstaltern

Prüfen Sie, ob die Zusammenarbeit mit anderen örtlichen Veranstaltern sinnvoll ist. Auf diese Weise lassen sich neue Teilnehmerkreise für Veranstaltung ansprechen. In Frage kommen:

  • Verbrauchermessen
  • Spielfeste, Trimm-Festivals, Challenge Day
  • Stadtteilfeste
  • Werbewochen
  • Zuschauerangebote bei Wettspielen und Turnieren
  • Schulaktionstage

Versicherung

Nicht vergessen – überprüfen Sie, ob für die Teilnehmer Ihrer Veranstaltung ein Versicherungsschutz besteht. Dabei gilt generell:
Mitgliedsvereine der Landessportbünde/Verbände Thüringen, Sachsen, Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pflalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg brauchen für die Teilnehmer - Mitglieder wie Nichtmitglieder - keine Versicherung abzuschließen – die Sportversicherungsverträge dieser Verbände schließen die Teilnehmer mit ein.

Genehmigungen und Absprachen

Ohne die Beachtung einer Reihe von Vorschriften und Regelungen geht es bei der Organisation einer Veranstaltung oft nicht. Doch keine Angst vor zuviel Bürokratie. Ein persönliches Gespräch mit der zuständigen Kontaktperson verhindert im Regelfall Komplikationen bei:

  • Anmeldung der Veranstaltung bei der Kommune: Sportamt, Ordnungsamt, Gemeindeverwaltung, LVR usw.
  • Absprachen mit Polizei/Ordnungsamt wegen Genehmigung und Absicherung von Strecken usw.
  • Absprache mit Naturschutz- und Forstbehörden bezügl. Strecken in der freien Natur
  • Beachtung der Gesetze zum Schutz der Sonn- und Feiertage in Absprache mit der zuständigen Kirchengemeinde
  • Beachtung von TÜV-Vorschriften beim Einsatz von Bühnen usw.
  • Absprachen mit Hilfsorganisationen für Sanitätsdienst, Verpflegung usw.
  • ggf. Reservierung von Bühnen, Bewirtungsständen, Beschallungsanlagen, Toilettenwagen usw.

Teilnahmegebühr

Prüfen Sie, ob es zur Deckung Ihrer Kosten sinnvoll ist, eine Teilnahmegebühr zu erheben. Um auch Familien das Mitmachen zu ermöglichen, werden folgende Gebühren empfohlen:

3,00 bis 5,00 Euro für Jugendliche
4,00 bis 6,00 Euro für Erwachsene
ggf. einen besonderen Familienpreis.

Gegen eine geringere Teilnahmegebühr sollte auch „die Teilnahme ohne Auszeichnung angeboten werden.

Rahmenprogramm

Machen Sie Ihre Veranstaltung zu einem geselligen Ereignis. Auf diese Weise wird der Zusammenhalt unter den Vereinsmitgliedern gestärkt, neuen Mitgliedern wird der Zugang zu Ihrem Verein erleichtert.

Möglichkeiten, den geselligen Aspekt der Veranstaltung zu fördern, gibt es viele:

Kinderprogramm

Auch die Kinder sollen auf ihre Kosten kommen. Ein kleines Spielfest oder ein Malwettbewerb wird auf die Zufriedenheit der Eltern stoßen. Die können sich dann ungestört ihrer sportlichen Betätigung widmen.

Experten stehen Rede und Antwort

Laden Sie Vertreter des öffentlichen Lebens (Bürgermeister, Sportler, Umweltbeauftragte usw.) ein und organisieren Sie Diskussionen zu sportrelevanten Themen ggf. auch am Vorabend der Veranstaltung.

Ökumenischer Gottesdienst

Findet Ihre Veranstaltung am Sonntagvormittag statt, dann sollten Sie nach Absprache mit der örtlichen Kirchengemeinde prüfen, ob zu Beginn der Veranstaltung für die Teilnehmer ein Gottesdienst angeboten werden kann.

„Am Sonntag bleibt die Küche kalt"

Bieten Sie bei kleineren Veranstaltungen den Teilnehmern am Ende, ggf. im Vereinsheim, die Gelegenheit zum geselligen Beisammensein an, z.B. im Rahmen eines gemeinsamen Eintopfessens. Ein Info-Stand Ihres Vereins und eine Musikkapelle runden das Programm ab und lassen die Veranstaltung gemütlich ausklingen. Während der Veranstaltung geknüpfte Kontakte – auch zum Verein – können so ausgebaut werden.

Prominentenaktion

Bereichern Sie Ihr Programm mit für das Publikum interessanten Aktionen wie Einlagespiele und Ulkwettbewerbe mit Prominenten sowie Vorführungen anderer Vereine und Gruppen. Nutzen Sie die Chance, die Angebotspalette Ihres Vereins möglichst umfassend darzustellen und für den Verein zu werben.

Leitfaden für Todesfälle im Volkslauf/Straßenlauf

Grundsatz:Für die Bearbeitung ist grundsätzlich der Volkslaufwart zuständig,bei dem der Todesfall auftritt, egal aus welchem Bundesland der Verstorbene kommt.

Folgende Arbeitsschritte sind erforderlich:

  1. Veranstalter, bei dem der Todesfall aufgetreten ist verständigt seinen Landesvolkslaufwart
  2. Landesvolkslaufwart bittet um folgende Zuarbeit:
    a) kurze Sachverhaltsschilderung (für Härtefondsverwalter+Versicherung)
    b) Sterbeurkunde (für Härtefondsverwalter+Versicherung)
    c) Anschrift und Bankverbindung Hinterbliebene (Härtefonds+Vers.)
    d) Sterbeurkunde + Erbschein (nur für die Sportversicherung)
  3. Die Unterlagen a) – c) schickt der VL-Wart an den Härtefonds-
    Verwalter m.d.B. um Entscheidung im Rahmen der „Dreierkommission“ und danach um Anweisung des Härtefondsbetrages (i.d.R. 1500 €) an die Hinterbliebenen.
  4. War der Verstorbene Angehöriger eines Mitgliedsvereines im Landessportbund und hat im offiziellen Vereinsauftrag an dem Lauf teilgenommen, ist die entsprechende Sportversicherung des Bundeslandes zuständig und durch den Heimatverein eine Sport-
    Schadenmeldung auszufüllen und der Versicherung zuzuschicken.
    Sobald das Versicherungsbüro den Erbschein hat, wird er den Hinterbliebenen gem. Erbschein die Entschädigungssumme (in den
    Landessportbünden in unterschiedlicher Höhe) anweisen.
  5. War der Verstorbene nicht im offiziellen Vereinsauftrag bzw. nicht mit
    Wissen oder ausdrücklicher Zustimmung seines Heimatvereins an den
    Start gegangen oder aber ist er kein Mitglied in einem Verein des
    Landessportbundes, dann ist die Sportversicherung des
    Landessportbundes zuständig, in dem die Veranstaltung stattgefunden
    hat (nicht immer identisch), sofern dieser für aktiv teilnehmende
    Nichtmitglieder eine Zusatzversicherung abgeschlossen hat.
  6. Wurde diese Zusatzversicherung nicht abgeschlossen, blieben im Fall 5.
    die Hinterbliebenen gem. Erbschein ohne Entschädigung.

F.d.R.d.A.: Claus Baumann
Berater VL im DLV

Maßnahmen Termin Bemerkung zuständig
Erste Planungsgespräche mit interessierten Personen bzw. Organisationen 5 Monate vorher ggf. Kooperation mit anderen Vereinen bzw. Einbindung in bestehende Veranstaltungen (Stadtteilfest usw.)  
Vereinsbeschluss über Durchführung 3-4 Monate vorher    
Bildung eines Arbeitsteams   kleine Teams arbeiten oft flexibler und ökonomischer  
Terminfestlegung      
Festlegung des Veranstaltungsortes      
Genehmigungen einholen (z.B. Nutzung des Veranstaltungsortes)      
Etatplan festlegen      
Anmeldung der Veranstaltung bei der zuständigen Meldestelle (LVR/VL) September Anmeldevordruck  
Überprüfung des Versicherungsschutzes      
Benachrichtigung und Kontakte mit Behörden      
ggf. detaillierte Ausschreibung erstellen      
Eingang der Genehmigung von der Anmeldestelle 10 Wochen vorher    
ggf. nimmt die Voranmeldestelle Ihre Arbeit auf   in Abhängigkeit von der Größe der Veranstaltung  
Festlegung des Gerätebedarfs      
Helfertreffen 4 Wochen vorher Einweisung der zum Einsatz kommenden Helfer  
Überprüfung Etatplan      
Absprache bzgl. der Verpflegung von Teilnehmern und Helfern      
Zusammenstellung der benötigten Geräte      
Kennzeichnung der Anfahrtswege und Parkplätze am Tage vorher Markierungspfeile  
Herrichten des Veranstaltungsortes bzw. der Strecke   Transparente, Ausgabestelle für Teilnehmerkarten, Toilettenwagen, Bühne usw.  
Abschlussbesprechung      
Überprüfung aller Einrichtungen und Installationen vor Beginn am Veranstaltungstag inkl. Markierung von Strecken, Parkplätzen usw.  
Helfer nehmen Plätze ein      
Empfang und Begrüßung der Ehrengäste, Medienvertreter und Teilnehmer      
Ausgabe der Teilnehmerkarten während der Veranstaltung    
ggf. Abwicklung eines Rahmenprogramms      
Säuberung der Veranstaltungsgeländes nach der Versammlung Einsammeln der Streckenmarkierung nicht vergessen  
Abrechnung insgesamt      
Abgabe des Veranstaltungsberichtes   an den zuständiges Fachverband (LVR/VL)  
Schlussabrechnung      
Helferparty      
Abschlussbericht   in Hinblick auf nächste Veranstaltungen gilt: Erfahrungen schriftlich festhalten  

Die gut organisierte Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung ist ein Muss. Doch der Erfolg der Veranstaltung hängt letztlich davon ab, wie viele Teilnehmer angelockt werden konnten. Dies ist die Aufgabe der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Gerade heute, wo sich jede Veranstaltung gegen vielerlei Konkurrenz behaupten muss, kommt ihr zentrale Bedeutung zu.

Wie stark Sie die Werbetrommel rühren können, hängt selbstverständlich von Ihren personellen und finanziellen Voraussetzungen ab. Allerdings muss gute Werbung nicht immer teuer sein:

Gute Ideen und der gezielte Einsatz der Werbemittel sind entscheidend!

Rundfunk/Fernsehen

Durch die zunehmende Verbreitung der privaten Anbieter hat sich eine stärkere Regionalisierung der Berichterstattung entwickelt. Überdies sind neben dem Spitzensport auch Themen des Breitensports interessant geworden. Eine Kontaktaufnahme mit den lokalen Rundfunk- und Fernsehstationen lohnt sich deshalb allemal. Auch wenn eine umfassende Berichterstattung nicht zustande kommen sollte, viel ist schon erreicht, wenn Ihre Veranstaltung in den „Veranstaltungskalender" aufgenommen wird.

Presse

Vor Ort ist die Tageszeitung Ihr wichtigster Partner (s. Tipps für die Zusammenarbeit mit der Presse). Neben der regelmäßigen Berichterstattung kann es weitere Formen der Kooperation geben: Sonderseite, kostenlose Beilage von Handzetteln, Verlosungsaktion usw. In manchen Fällen sind Zeitungen bereit, sich als Partner bzw. Sponsor zur Verfügung zu stellen. Ansprechpartner dafür finden Sie meist in der entsprechenden Werbeabteilung. Vergessen Sie nicht Amtsnachrichten, Kirchenblätter und Anzeigenblätter. Letztere haben den Vorteil, dass sie alle Haushalte erreichen und meist einmal pro Woche erscheinen.

Vereinszeitung

Weisen Sie ausführlich und rechtzeitig auf Ihre Veranstaltung hin und bitten Sie die Vereinsmitglieder, Freunde und Bekannte mitzubringen.

Handzettel

Ca. 8 Tage vor Ihrer Veranstaltung sollten Sie gezielt die Handzettel verteilen. Dafür empfehlen sich größere Veranstaltungen (Zuschauer bei sportlichen Großereignissen, Straßenfeste, langer Samstag in der Innenstadt), Orte mit regelmäßigem Publikumsverkehr (Schulen, Behörden, Ärzte, Geschäfte usw.) und stark frequentierte, zentrale Punkte (Fußgängerzonen, Tankstellen usw.). Organisieren Sie besondere Aktionen wie Postwurfsendungen durch Vereinsjugend usw. Die eingedruckten Informationen sollten sich auf das Wesentliche beschränken (Ort, Zeit).

Plakate

Ca. 2-3 Wochen vor Ihrer Veranstaltung sollte gezielt plakatiert werden. Auch hier gilt: kurzer, knapper Text. Planen Sie einen sinnvollen Verteiler (Handel, Tankstellen, Schulen, Behörden usw.), und plakatieren Sie bei Bedarf nach.

Werbebrief/Einladung

Senden Sie Einladungen an die örtlichen Vereine und Organisationen, wie Seniorengruppen, Schulen, Feuerwehr, Jugendgruppen usw.

Mundpropaganda

Diese kostenlose Möglichkeit wirkt am Besten bei Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, Arbeitskollegen usw.

Prominente

Besondere Öffentlichkeitswirksamkeit kann durch die Teilnahme von Prominenten (Bürgermeister, bekannte Sportler der Region usw.) an der Veranstaltung erzielt werden.

7 Tipps für die Zusammenarbeit mit der Presse

Tipps Erläuterungen
1. Persönlicher Kontakt Ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Redakteur ist die Basis für eine effektive Zusammenarbeit
2. Verwendung der sechs „Ws" Orientieren Sie sich beim Verfassen Ihres Textes an den sechs „Ws" „wer, was, wann, wo, warum, wie"
3. Kurz und bündig Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und verzichten Sie auf überflüssiges Füllwerk
4. Druckfertige Pressetexte Verfassen Sie Ihre Texte auf DIN A4-Papier in Druckschrift. 1 ½-zeiliger Abstand und ausreichender Rand erleichtern das Lesen und ggf. Korrekturen.
5. Am Ball bleiben Halten Sie regelmäßig Kontakt mit dem zuständigen Redakteur, ohne aufdringlich zu sein.
6. Umfassende Ansprache Nehmen Sie Kontakt mit allen erreichbaren Medien auf, das gegeneinander Ausspielen von Medien bringt nur kurzfristig Erfolg.
7. Kontaktpflege Unabhängig vom Erfolg Ihrer Bemühungen: Lassen Sie den hergestellten Kontakt zu einem Redakteur nicht abreißen – Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.
Maßnahmen Termin Bemerkung zuständig
Entwicklung eines Maßnahmenkataloges ca. 5 Monate vorher realistische Einschätzung der Anzahl der Arbeitsschritte auf Grund der personellen und finanziellen Voraussetzungen  
ggf. Ernennung eines Verantwortlichen   die Medien benötigen einen offiziellen Ansprechpartner  
Kontaktaufnahme mit der örtlichen/regionalen Geschäftsstelle der KKH und GEK   Absprache gemeinsamer Werbemaßnahmen u.a. Start/Ziel- Transparente reservieren  
Festlegung der Stück-zahlen des Werbe- und Organisationsmaterials sowie der Medaillen   Realistische Stückzahlen angeben  
Angebote für Eindruck in die gelieferten Plakate und Handzettel einholen ca. 3-4 Monate vorher ggf. erklärt sich eine örtliche Druckerei zur Übernahme des kostenlosen Eindrucks bereit  
Hinweis in Vereinszeitung      
Beschaffung sämtlicher Adressen der Medien im Einzugsgebiet   notwendig für Aufbau eines lückenlosen Informationsnetzes  
Kontaktaufnahme und Absprache mit Medien   persönliches Gespräch wird empfohlen  
Festlegung des Eindrucks des Textes in Plakate, Handzettel usw. ca. 8 Wochen vorher Text sollte kurz und knapp sein (Ort, Zeit)  
Eindruck in Handzettel und Plakate vornehmen      
Einladung von Ehrengästen   persönliches Anschreiben ggf. des Vereinsvor-sitzenden  
Werbebriefe an örtliche Institutionen   Senioren- und Jugendgruppen, Kirchengemeinden, Schulen usw.  
Aushang im Schaukasten des Vereins      
regelmäßige Herausgabe von Pressemeldungen ca. 2-4 Wochen vor der Veranstaltung    
ggf. Einladung zur Pressekonferenz   in Abhängigkeit von der Größe der Veranstaltung  
Aushang der Plakate   Geschäftsstellen der Förderer nicht vergessen  
Lautsprecherdurchsagen bei örtlichen Veranstaltungen   in der Pause von Fußballspielen u.ä.  
ggf. Durchführung der Pressekonferenz ca. 1 Woche vor der Veranstaltung    
Verteilung der Handzettel   Postwurfsendungen, Beilagen in Zeitungen usw.  
ggf. Nachplakatierung      
Durchführung besonderer Werbeaktionen   Aktionsstand an Samstagen in Fußgängerzonen  
letzte Pressemeldung an die Medien   ggf. mit besonderem Aufhänger  
Transparente anbringen am Veranstaltungstag Umweltaspekte berücksichtigen wie keine Nägel verwenden usw.  
Begrüßung und Betreuung der Ehrengäste und Medienvertreter   ggf. Einrichten eines besonderen Treffpunktes bzw. Bestimmung eines Betreuers  
Berichterstattung an die Medien   sofort nach Ende der Veranstaltung ggf. Fotos nachreichen  
Nachbetrachtung ggf. mit Foto in der Presse, Vereinszeitung usw. nach der Veranstaltung    
Erstellung einer Dokumentation   als Erinnerung und Ansporn, weitere Veranstaltungen zu organisieren  
Dankesschreiben an Helfer, Prominente usw.   persönlicher Brief des Vereinsvorsitzenden  
Abgabe der Veranstaltungsberichte   bitte vollständig ausfüllen  

Inhalt

Klasseneinteilung

Einteilung der Altersklassen:

Maßgebend für die Zugehörigkeit zu einer Altersklasse ist das Geburtsjahr.

Die Veranstalter können innerhalb der Bereiche:

  1. Männer
  2. Frauen
  3. männl. Jugend
  4. weibl. Jugend
  5. Schüler
  6. Schülerinnen

Wertungsklassen nach Bedarf zusammenfassen.

Wettbewerbe

Die möglichen Wettbewerbe und Streckenlängen der einzelnen Altersklassen haben der

VAO

zu entsprechen. Im Volkslauf und Volksgehen erfolgt der Start klassenweise gemeinsam. Beim Jogging/Traben und Wandern kann jederzeit gestartet werden, wobei Start- und Zielzeiten auf der Startkarte vermerkt werden. Die Teilnahme ist für jeden offen, Mitgliedschaft in einem Verein ist nicht erforderlich.

Ausschreibungen

Um für alle Alters- und Könnensstufen die geeigneten Betätigungsmöglichkeiten zu schaffen, sollen die Ausschreibungen zu den einzelnen Wettbewerbsarten so gehalten sein, dass Familien gemeinsam in den verschiedenen Klassen an den Start gehen können.

Startgeld

Für die Organisation der Veranstaltung sowie für die Auszeichnung und die Verpflegung ist ein Startgeld zu zahlen. Das Startgeld beinhaltet den Wert der Auszeichnung sowie die Verpflegung, die an die Teilnehmer ausgegeben wird. Bei Verzicht eines Teilnehmers auf seine Auszeichnung ermäßigt sich das Startgeld.

Ergebnisermittlung

Sofern nicht die bei Sportveranstaltungen üblichen Startnummern verwendet werden, erhält jeder Teilnehmer eine Startkarte, die mit seinem Nahmen, Wohnort und der Wettkampfklasse versehen wird; sie ist während des Wettbewerbes mitzuführen und am Ziel abzugeben. Damit eine ordnungsgemäße Feststellung der Einlauffolge und Zeitnahme gewährleistet ist, sind Einlaufkanäle einzurichten und möglichst Stempeluhren oder Zeitdrucker einzusetzen.

Organisation

Ort/Strecke

  • Bei der Festlegung der Strecken sind die Streckenlängen nach VAO die örtlichen Gegebenheiten und die Geländeform zu berücksichtigen.
  • Die Strecken sind durch Markierungen kenntlich zu machen. Jeder volle Kilometer – vom Ziel an gerechnet – soll durch einen Hinweis – „noch ...- km" – markiert sein.
  • Die Veranstalter haben für eine ausreichende Überwachung der Strecken zu sorgen. Strecken, die in öffentliche Straßen einmünden, sind gegen Fahrzeugverkehr abzusichern.
  • Möglichst an zwei Stellen der Strecke sind Kontrollpunkte einzurichten.

Zeit

  •  ganzjährig durchführbar
  •  Schutzbestimmung

In den Monaten Juni, Juli und August müssen die Langstreckenwettbewerbe für Strecken ab 25 km um 8.00 Uhr und für Strecken unter 25 km um 9.00 Uhr beginnen. Es ist auch zulässig, die Langstrecken ab 18.00 Uhr durchzuführen. Für die Monate Mai und September gelten sinngemäß die Startzeiten um 9.00 Uhr und 10.00 Uhr bzw. 17.00 Uhr. An Hitzetagen mit Temperaturen über 20°C und bei hoher Luftfeuchtigkeit hat der Veranstalter dafür zu sorgen, dass an den Lauf- und Gehstrecken genügend Erfrischungsstellen (Wasserstellen) verfügbar sind. Unter Erteilung von Auflagen können die LV Ausnahmen genehmigen.

Bedarf

  • Sanitätsdienst
  • Bei jeder Volkslaufveranstaltung ist an den Strecken und am Ziel ausreichende sanitätsdienstliche Versorgung zu gewährleisten.
  • Auszeichnungen und Medaillen: Es werden einheitliche Auszeichnungen an alle Teilnehmer ausgegeben.
  • Berichterstattung
  • Die Genehmigung einer Veranstaltung verpflichtet den Veranstalter, innerhalb von 10 Tagen nach dem Veranstaltungstermin eine vollständige Ergebnisliste dem Volkswart des Leichtathletik-Verbandes Rheinland zu übersenden.

Autor: Günter Bruchhaus